Kronenkreuz der Diakonie an Rektor Stefan Süß verliehen


Anlässlich des Neujahrsempfangs des Naëmi-Wilke-Stiftes in Guben wurde Stefan Süß, Rektor des Stiftes, das Kronenkreuz in Gold der Diakonie verliehen. Stefan Süß ist Pfarrer der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) und steht dem Stift seit 25 Jahren vor.

Kronenkreuz

Das Kronenkreuz der Diakonie sei ganz ausdrücklich kein Verdienstorden, sagte die Diakoniedirektorin der SELK, Pastoralreferentin Barbara Hauschild, in ihrer Laudatio bei der Übergabe. „Es ist Zeichen des Dankes und der Ermutigung: Kreuz und Krone sind in ihm verbunden.“ Hauschild dankte Pfarrer Stefan Süß nicht nur für 25 Jahre Leitung des Naëmi-Wilke-Stiftes, „die allein schon mehr beinhaltet, als man in einer kurzen Rede würdigen kann“, sie wies auf die vielfältigen Tätigkeiten und Nebenaufgaben hin, die Süß in kirchlich-diakonischen und politischen Gremien erfüllt. So ist er unter anderem im Aufsichtsrat des Evangelischen Werks für Diakonie und Entwicklung (EWDE), im Verwaltungsrat der Diakonissenanstalt Dresden, im Kuratorium der „Bundesstiftung Diakonie“; Süß ist Vorsitzender der Ethikkommission der SELK und als Vertreter der SELK ist er im Vorstand der Diakonischen Arbeitsgemeinschaft evangelischer Kirche (DAeK), deren neuer Vorsitzender er zudem seit dem 1. Januar 2017 ist.

Und das alles neben seiner „eigentlichen“ Aufgabe als Rektor des Stiftes. Es sei nicht zu übersehen, sagte Diakoniedirektorin Hauschild, dass das Naëmi-Wilke-Stift sowohl beständig und fest dastehe als zugleich ständig in Bewegung und Entwicklung sei, um den Anforderungen der Zeit gerecht zu bleiben. Dazu trügen nicht allein die diversen Bauprojekte bei, auch die konzeptionelle Weiterentwicklung des Stifts, zum Beispiel in der grenzübergreifenden Zusammenarbeit, sowie das Engagement im Bereich der Bildung hätten daran wesentlichen Anteil. „Das alles sorgt dafür, dass wir mit einem gewissen Stolz vom ,Naëmi-Wilke-Stift als der größten diakonischen Einrichtung im Bereich der SELK’ sprechen können“, so Hauschild. Natürlich könne das nicht einer allein leisten, sagte sie, „als Rektor stehst du aber in der ersten Reihe und verleihst der Einrichtung ein Gesicht – dein Gesicht. Hinter dir und bei dir stehen Gott sei Dank die vielen Mitarbeitenden, viele von ihnen schon seit langer Zeit.“

Bei allen vielfältigen Verantwortlichkeiten in den Gremien sei Stefan Süß immer auch Theologe, Pastor, „vielleicht sagen wir am besten: Kirchenmann“ geblieben, sagte Hauschild. Es sei gut für die Kirche, die SELK, einen „von uns“ in den wesentlichen Gremien und Aufsichtsräten aktiv zu wissen. Und es sei gut für die entsprechenden Gremien, jemanden mit so hoher Kompetenz und gleichzeitig kirchlicher Bodenhaftung bei sich zu haben, um eine gesunde Erdung zu behalten.
Im Kronenkreuz seien Kreuz und Krone verbunden, sagte Hauschild, Zeichen des Dankes und der Ermutigung. „Unser Herr Jesus Christus hat Not und Tod, das Kreuz selbst durchlitten und überwunden. Wir stehen als Gottes Kinder auf der Seite dessen, der die Krone trägt und die Krone des ewigen Lebens für uns erkämpft hat. Darum soll die Seite des Kreuzes uns nicht schrecken und lähmen.“

Die Diakoniedirektorin verband ihren Dank an Rektor Süß mit dem herzlichen Wunsch, dass diese Ermutigung und Zuversicht ihn in seinem weiteren Dienst begleiten mögen.

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