2. Gemeindetag im Westen | 15.06.2017

Fröhliche und ermutigende Eindrücke
SELK: 2. Gemeindetag im Westen

Witten, 15.6.2017 - selk - Seit der Fusion der ehemals eigenständigen Kirchenbezirke Rheinland und Westfalen der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) zum Kirchenbezirk "Rheinland-Westfalen" vor gut zwei Jahren wurde zum zweiten Mal ein "Gemeindetag im Westen" gefeiert: ein Tag der Begegnung und des Erlebens, wie viel Kraft, wie viele Gaben und wie viel Engagement in den Gemeinden steckt.

Am vergangenen Sonntag fand auch dieser zweite "Gemeindetag im Westen" auf dem Kirchgelände der Kreuzgemeinde in Witten statt. An einem hochsommerlichen Tag ließen sich gut 400 Gäste einladen. Der Tag begann mit einem Festgottesdienst mit Abendmahlsfeier. Für die musikalische Gestaltung sorgten Sängerinnen und Sänger aus den Gemeinden und das Bläserensemble unter Leitung von Kantor Thomas Nickisch (Radevormwald). Prof. Dr. Achim Behrens (Oberursel) hielt die Predigt. 40 Kinder feierten den Kindergottesdienst.

Salate für das Mittagessen und Kuchen für das Kaffeetrinken wurden aus den Gemeinden mitgebracht. Die gastgebende Gemeinde sorgte für die Logistik, Getränke und die Würstchen zum Mittag. Gemeinsam wurde manche Arbeit auf viele Schultern verteilen.

Die Kinder konnten sich austoben und den Tag genießen - an der Hüpfburg, auf dem Trampolin und bei diversen Spieleparcours. Im Rahmen des Kindergottesdienstes wurden im 500. Jubiläumsjahr der Reformation Jutebeutel mit einer Lutherrose gestaltet; manches über den christlichen Glauben lutherischer Prägung konnte vermittelt werden.

Für die Erwachsenen wurde bei "Lutherbier" an drei "Stammtischen" diskutiert: über die Bedeutung der Reformation heute, über zeitgemäße Kirchensprache und über die zukünftige Entwicklung der SELK-Gemeinden in Rheinland-Westfalen. Bei einem Platzkonzert gaben die Blechbläserinnen und Blechbläser aus den Gemeinden Volkslieder und das obligatorische "Steigerlied" zum Besten. Junge Erwachsene bedienten einen Waffel-Bäcker-Stand, hießen die Gäste am Upcycling-Kreativ-Stand willkommen und hatten schon im Vorfeld des Gemeindetages zu einer Handy-Recycling-Aktion eingeladen.

Ein Höhepunkt des Tages war ein Konzert mit iranischer Musik. Viele Zuhörende konnten sich schnell auf die zunächst ungewohnten Klänge einlassen. Das gesamte Auditorium begann begeistert rhythmisch zu klatschen; manche ließen sich so sehr begeistern, dass sie begannen, mit anderen zur Musik zu tanzen. Deutlich zu spüren war eine große gegenseitige Offenheit. Für die iranische Musik sorgten iranische Christen der Dortmunder SELK-Gemeinde, die in den vergangenen Monaten und Jahren getauft worden sind.

Ein weiterer Höhepunkt war ein "Luther-Quiz". Mitspielende aus den Gemeinden konnten ihr Wissen über die Reformationszeit unter Beweis stellen und ein Preisgeld für ein besonderes Projekt in ihrer Gemeinde gewinnen. Das Quiz war aufgebaut nach dem TV-Quiz-Format "gefragt-gejagt". Prof. Behrens als "Jäger" trieb 8 Kandidaten aus den Gemeinden in Rheinland-Westfalen vor sich her. 4 Kandidaten aus den Gemeinden Düsseldorf, Duisburg und Radevormwald qualifizierten sich für die Schlussrunde und besiegten am Ende den "Jäger" souverän.

Schlusspunkt des Gemeindetags war eine Andacht in der Kirche, in der Superintendent Burkhard Kurz (Dortmund) für die Organisation dankte. Der Gemeindetag im Westen hinterlässt viele fröhliche und ermutigende Erinnerungen - ein Tag, der sich über den Tag hinaus gelohnt hat.

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Ein Bericht von selk_news /
Redaktion: SELK-Gesamtkirche /
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