Luther-Abende mit Wolfgang Schillhahn | 29.08.2017

Reformationsvorträge in der Klinik Hohe Mark
SELK-Superintendent i.R. Schillhahn referierte

Oberursel, 29.8.2017 - selk - An der Klinik Hohe Mark, einer Einrichtung für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Oberursel, hielt jetzt Wolfgang Schillhahn, emeritierter Superintendent der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) und ehrenamtlicher Seelsorger an der Klinik, aus Anlass des Gedenkens an "500 Jahre Reformation" drei Abendvorträge. Vor interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern aus unterschiedlichen Kirchen brachte er dabei zentrale Anliegen der Reformation zur Sprache. Schillhahn lag daran, nicht in einen Jubelruf "Martin Luther über alles!" einzustimmen, sondern vorzustellen, was Gott durch Luther - mit einer Wendung aus einem Luther-Lied - "an uns gewendet hat."

Der Themenbogen spannte sich von Luthers Gewittererlebnis bei Stotternheim ("Hilf, heilige Anna, ich will ein Mönch werden!") über das Turmerlebnis ("Nicht darum wird einer von Gott angenommen, weil er gerecht ist, sondern weil er von Gott angenommen wird, ist er gerecht.") über den Ablassprediger Johan Tetzel und den Thesenanschlag (mit Zitaten aus einem Luther-Rap!) bis hin zum Reichstag von Augsburg. (Luther: "Gott hat uns den Reichstag zu Augsburg geschenkt!")

Damit wurden nur einige Themen aus der Fülle des Reformationsgeschehens angesprochen, aber sie regten die Hörerinnen und Hörer an zu vielen Fragen, die sich oft auf die Gegenwart bezogen. So wurden der Stand der Arbeit in der Ökumene und die kirchliche Verortung des Referenten ebenso thematisiert wie die Fragen, ob es den Ablass in der römisch-katholischen Kirche heute noch gebe und wie heute mit Buße und Beichte umzugehen sei.

Den Vortragenden freute es, dass weitere Vorträge angeregt wurden.

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