Jugendfestival in Northeim (4) | 03.10.2017

"Ich war nie alleine."
SELK: Abschluss des Jugendfestivals in Northeim

Northeim, 3.10.2017 - selk - "Ich war nie alleine.": So lautete das Fazit eines Jugendlichen, der in den Anspielen der Plenumsveranstaltungen des Jugendfestivals (JuFe | www.jufe.org) der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Northeim Teilnehmer einer fiktiven Freizeit in Südfrankreich war. - Seit Samstag, dem ersten JuFe-Tag, zogen sich die Anspiele als roter Faden durch die Plenumsveranstaltungen. Das Plenums-Team hatte sieben Szenen geschrieben, in denen eine Freizeitgruppe bei einer Wanderung von einem fürchterlichen Gewitter überrascht wurde. Eine Teilnehmerin stürzte dabei einen Abhang hinunter und musste ins Krankenhaus gebracht werden. In den Szenen wurden nun die unterschiedlichen Reaktionen der Freizeitteilnehmer auf diesen Unfall dargestellt. Den meisten fiel es nicht leicht, einfach "weiter zu glauben". Am heutigen JuFe-Abschlusstag meldete sich das verunfallte Mädchen per Videobotschaft und konnte vorerst Entwarnung geben.

In der abschließenden Szene kamen zwei Geschwister wieder zu Hause an. Im Austausch mit den Eltern erzählten sie von den intensiven Gesprächen, Gedanken und Gebeten, die sie während dieser Freizeit hatten. Dabei stellte ein Geschwisterteil sehr eindrucksvoll dar, in welchen Wellen sich sein Glaubensleben während der Freizeit bewegt hat. Am Ende freute er sich über die Erfahrung, den Glauben an Gott mit anderen teilen zu können. - "Ich war nie alleine." Dieser Satz bezog sich sowohl auf die Begleitung Gottes als auch auf die Erfahrung der christlichen Gemeinschaft.

Das Anspiel konnte immer wieder gut in den rahmenden Andachten aufgenommen werden. Pfarrer Jörg Ackermann (Melsungen) thematisierte am Sonntagabend die Ängste, die den Blick auf den Glauben verstellen können. Die Andacht von Pfarrer Hinrich Schorling (Witten) über das biblische Gleichnis vom "vierfachen Acker" (Markusevangelium, Kapitel 4) wurde sogar direkt in das Anspiel integriert. Silvia Hauschild und Simon Ewertowski nahmen den Glaubenszweifel in den Blick, dem sich Christen immer wieder stellen müssen. Die Abschlussandacht mit Reisesegen leitete Pfarrer Carsten Voß (Verden).

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung wurde auch noch einmal ausdrücklich gedankt. Nach dem Dank in der Andacht an den dreieinigen Gott wurde später eine längere Dankesliste ausgepackt: Den Teilnehmenden wurde für ihr Kommen und die übernommenen Aufgaben gedankt, wie beispielsweise die Spüldienste oder den "Kirchaufbau und Kirchabbau". Die Helferinnen und Helfer, die beim Auf- und Abbau mitgewirkt haben und mitwirken oder die WCs zwischendurch gereinigt haben, bekamen einen großen Applaus. Einen dicken Applaus bekam vor allem das Küchenteam, das sich um Frühstück und Abendessen komplett selbstständig gekümmert hatte. Lediglich das Mittagessen wurde zweimal angeliefert. Und schließlich wurde auch dem Vorbereitungs-Team für seinen Einsatz in der Vorbereitung und Durchführung des Festivals herzlich und lautstark gedankt. Der ehrenamtliche Einsatz, der an dieser Stelle geleistet wird, ist enorm.

Gleich nach der letzten Plenumsveranstaltung werden ab 11.30 Uhr die Busse abfahren. Die Teilnehmenden werden viele schöne Erinnerungen mit im Gepäck haben. Das Team wird die vielen mitgebachten Utensilien aus der Schule räumen und geschafft, aber sehr zufrieden nach Hause fahren.

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Ein Bericht von selk_news /
Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK) /
Autor: Hauptjugendpfarrer Henning Scharff / Redaktion dieser Meldung: Jugendwerk der SELK
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