Kinderbibelwochenende in Allendorf/Lumda | 05.10.2017

"Was ist das für ein herrliches Evangelium!"
SELK: Kinderbibelwochenende in Allendorf/Lumda

Allendorf/Lumda, 5.10.2017 - selk - Ein Kinderbibelwochenende im Gedenkjahr "500 Jahre lutherische Reformation" veranstaltete die Zionsgemeinde Allendorf/Lumda der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) vom 22. bis zum 24. September auf dem zum Ort gehörenden Tannenhof, dessen Betreiber Götz und Luise Hoffmann Gemeindeglieder der Zionsgemeinde sind und die Freizeit leiteten. 25 Kinder nahmen daran teil und wurden von 9 Helferinnen und Helfern betreut.

Zum Abschluss wurde in der voll besetzten Zionskirche ein Familiengottesdienst gefeiert, geleitet von SELK-Superintendent i.R. Wolfgang Schillhahn (Oberursel).

In lebendigen Dialogen, begleitet von kleinen, selbst produzierten Videofilmen, beschrieben die Kinder auf dem Hintergrund der Erfahrungen Martin Luthers den Weg des Menschen von der großen Angst vor dem Zorn Gottes hin zur Gewissheit, dass nur Gottes Liebe zählt. Die Waage, für alle sichtbar vor dem Altar, die sich durch die Sünde nach unten neigt, kommt nicht durch menschliche gute Werke ins Gleichgewicht (Schweinestall misten, Wallfahrten, Beten wie ein Weltmeister, Ablassbrief und anderes Tun mehr), sondern durch die Liebe und Gnade Christi. Am Ende jubeln die Christen: "Wir sind frei, weil Jesus uns freigekauft hat mit seinem Leben."

Die Predigt nahm die Dialoge der Kinder auf und bezog sie auf das biblische Gleichnis vom verlorenen Sohn (Das Evangelium nach Lukas, Kapitel 15, Verse 11 bis 32): "Mit Fug und Recht könnte Gott der Vater fragen: ,Was habe ich da eigentlich großgezogen?' Das von Martin Luther wieder entdeckte Evangelium bringt uns aus unseren Schmuddelecken zurück zum Vater. So stehen wir vor seiner Tür. ,Vater, ich habe gesündigt vor dem Himmel und vor dir!' Und der Vater läuft uns entgegen. Was ist das für ein herrliches Evangelium!" Aus Liebe zu seinen Problemkindern tue Gott alles, bis hin zum Kreuz! "Er kann es nicht erwarten uns zu empfangen, zu umarmen und zu verzeihen. Wir sind willkommen, auch dann, wenn wir ,die Karre gegen die Wand gefahren haben'. Wir dürfen jederzeit in seine offenen Arme laufen." Sein erstes Wort sei nicht: "Wasch dich erst einmal, du stinkst ja noch nach Schwein!" oder: "Wie wärs mit einer Wallfahrt zur Läuterung und einer ordentlichen Spende für die Peterskirche in Rom?", sondern: "Du bist mein." Nicht des Vaters empfindliche Nase zähle, sondern sein barmherziges Herz. "Wir sollen am Ende heimkommen! ,Jesus nimmt die Sünder an, mich hat er auch angenommen.' Das ist Gottes Liebe und unsere Rettung."

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Ein Bericht von selk_news /
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