Plauen: Missionarische Arbeitsbereich verabredet | 26.01.2018

Missionarische Arbeitsbereich verabredet
SELK-Gemeinde in Plauen feierte Missionsfest

Plauen, 26.1.2018 - selk - Ein Missionsfest feierte die St. Matthäus-Gemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Plauen am vergangenen Sonntag. Dabei rückte die Situation vor Ort in den Blick. "Wir haben das Missionsfest vom Kirchenvorstand entwickelt mit dem Ziel, uns der Aufgabe der Gemeindeentwicklung in der Gemeinde zu stellen", berichtet Gemeindepfarrer Matthias Tepper.

Der festliche Hauptgottesdienst war dem Thema "Mission" gewidmet. Die Festpredigt handelte von Jesu Begegnung mit der Samariterin am Jakobsbrunnen (Die Bibel: Das Evangelium nach Johannes, Kapitel 4, Verse 1 bis 42), die zur freudigen Botschafterin für ihren Ort geworden ist. Die Kollekte wurde für die Lutherische Kirchenmission der SELK gesammelt. Im Anschluss berichtete der seit dem vergangenen Jahr in Plauen tätige SELK-Pfarrer in Wort und Bild von der Missionsarbeit in Brüssel, in der zuvor tätig gewesen war.

Einen Schwerpunkt stellte an diesem Sonntag das gemeinsame Gespräch über "Mission" dar. "Wir haben uns konkret Gedanken gemacht, was die Gemeindeglieder gerne in ihrer Gemeinde sehen wollen, was sie sich für die Zukunft wünschen", so Tepper. Er habe zuvor "allerlei Daten aus Gemeinde und Kultur gesammelt, die in das mit dem Kirchvorstand erarbeitete Konzept geflossen sind. Ich habe dann entsprechende Schritte und Arbeitsbereiche vorgestellt, in denen wir uns betätigen wollen." Fünf solcher Arbeitsbereiche, von denen die ersten beiden besonders für alle Gemeindeglieder und für alle Altersgruppen interessant sind, seien ausgewählt worden. "Sie sind niedrigschwellig - sowohl für die Durchführenden als auch für die Teilnehmer, die ja nicht alle was mit Kirche am Hut haben", so der Seelsorger weiter. Es gehe bei diesen "Erlebnistagen" über das Jahr verteilt und den sogenannten "Lebenskreisen" - Gemeindekreise nicht nur für Gemeindeglieder, projektartig für sechs bis acht Wochen - um Beziehungsarbeit, "um ein Freundschaftsangebot für unsere und mit unseren Mitmenschen, denen wir in Wort und Tat in gemeinsam verbrachter Zeit auf natürliche Weise Christus vorleben wollen." Die verbleibenden drei Arbeitsbereiche seien "Evangelisation, alternative Gottesdienste (zum Beispiel auch für Kinder oder in fremden Sprachen) und, so Gott will, Neugründungen."

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Ein Bericht von selk_news /
Redaktion: SELK-Gesamtkirche /
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