Internationale Gäste auf dem Kirchentag | 08.05.2018

Gott baut seine Kirche weltweit
Internationale Gäste auf dem Lutherischen Kirchentag

Erfurt, 8.5.2018 - selk - Auf dem 9. Lutherischen Kirchentag der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), der vom 25. bis zum 27. Mai in Erfurt stattfinden wird, können Besucherinnen und Besucher auch zahlreichen internationalen Gästen begegnen. Pastor Gemah Ballah von der Lutherischen Kirche in Liberia wird von den schwierigen Aufgaben berichten, vor denen seine Kirche in dem westafrikanischen Land steht. Begleitet wird Ballah dabei von Dr. Werner Klän (Lübeck), emeritierter Professor an der Lutherischen Theologischen Hochschule Oberursel der SELK, der Ballahs Arbeit seit dessen Studientagen begleitet. Klän selbst wird auf dem Kirchentag außerdem einen Workshop zum Thema "Die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche in der Ökumene" anbieten.

Aber nicht nur aus Afrika kommen internationale Gäste. Der Bischof der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Republik Belarus (Weißrussland), Pavel Luschenko, wird gemeinsam mit Anna Dagan, Diakoniedirektorin der Lutherischen Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in der Republik Moldau (Moldawien), über Herausforderungen in Osteuropa informieren. Luschenko und Dragan besuchen auf Initiative des der SELK zugeordneten Vereins Humanitäre Hilfe Osteuropa e.V. den Kirchentag und werden von SELK-Altbischof Dr. Diethard Roth (Melsungen) begleitet.

Seit längerer Zeit finden Menschen, die aus dem Iran stammen, in Gemeinden der SELK zum christlichen Glauben und eine geistliche Heimat. Missionar Hugo Gevers (Leipzig) wird einen Ort der Begegnung anbieten, an dem Menschen unter dem Motto "Deutsche, Perser, Amerikaner u.a. schöpfen aus derselben Quelle" ins Gespräch kommen können. Gevers selbst stammt mit seiner Familie aus Südafrika. Die gottesdienstlichen Lesungen und die Predigten liegen bereits auch in Englisch und Farsi vor. So sind sie im Programmheft des Kirchentags abgedruckt und werden zum Teil auch in den Gottesdiensten mehrsprachig verlesen.

In diesem Zusammenhang steht auch ein Workshop von Pfarrer Dr. Gottfried Martens (Berlin-Steglitz), der Fragen des Kirchenasyls beleuchtet. Dass das Bekenntnis zum christlichen Glauben in Deutschland ein umstrittener Asylgrund ist, lenkt die Aufmerksamkeit darauf, dass weltweit Christen um ihres Glaubens willen verfolgt werden. Darüber referiert auf dem Kirchentag Matthias Scheiter vom christlichen Hilfswerk Open Doors.

Darüber hinaus hat eine Gruppe indischer und malaysischer Christen unterschiedlicher Konfession ihre Teilnahme am Kirchentag angesagt. "Teilnehmerinnen und Teilnehmer können also erleben, dass Gott weltweit seine Kirche in ganz unterschiedlicher Weise baut", so Professor Dr. Achim Behrens (Oberursel) vom Hauptausschusses des 9. Lutherischen Kirchentages.

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Ein Bericht von selk_news /
Redaktion: SELK-Gesamtkirche /
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