Missionsfest und Abschluss der Kinderbibelfreizeit | 04.07.2018

Missionsfest und Abschluss der Kinderbibelfreizeit
SELK: Festtag in Groß Oesingen

Groß Oesingen, 4.7.2018 - selk - Am vergangenen Sonntag feierte die Immanuelsgemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Groß Oesingen ihr Missionsfest. Bei schönem Sommerwetter konnte das Fest unter freiem Himmel auf dem Kirchgelände stattfinden. Die rund 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten in diesem Jahr Zweierlei zu feiern: Das Missionsfest und - da seit dem 28. Juni die Kinderbibelfreizeit der Immanuelsgemeinde stattgefunden hatte - auch den Abschlussgottesdienst der Kinderfreizeit. Beide Veranstaltungen haben feste Termine im Jahr, die in diesem Jahr zusammenfielen.

Der Familiengottesdienst der Kinderfreizeit prägte dann auch den Vormittagsgottesdienst des Missionsfestes. 115 Kinder mit ihren Familien bevölkerten das Gelände rund um die Kirche, überall sah man Helfer und Kinder in ihren blauen Freizeit-T-Shirts, auf denen das Thema der Freizeit "Mit Gottes Kraft geschafft" zu lesen war. In diesem Jahr hatte sich in den drei Tagen alles um die biblischen Gideon-Berichte im Alten Testament gedreht. Und darauf baute auch die Predigt des Vormittags auf, die Gemeindepfarrer Dr. Daniel Schmidt und Vikar Johannes Achenbach gemeinsam hielten. Auch musikalisch wurden Kinderfreizeit und Missionsfest miteinander verknüpft. Den Auftakt machte der Posaunenchor mit "Highland Cathedral" nach einem Satz von Matthias Schnabel. Die Gemeinde sang alte Choräle und neuere Lieder und gemeinsam mit dem Kirchenchor das Lied "Heilig, heilig, heilig der allmächtige Gott" nach der Melodie von William Loperena. Die Kinder sangen den Introitus "Wer sich auf Gott verlässt" nach Psalm 1 und das Halleluja "Groß ist unser Gott". Am Ende des Vormittags schlugen sie dann mit dem Lied "Bino batata" aus dem Kongo eine Brücke zum Nachmittag.

Für die Kinder gab es in der Mittagspause ein vielfältiges Spielangebot.

Für die Nachmittagsveranstaltung war Pastor Don Hougard aus Milwaukee (USA) der Einladung der Immanuelsgemeinde gefolgt. In seiner Predigt über einen Abschnitt aus dem biblischen 2. Korintherbrief sprach er darüber, dass das Evangelium in "irdenen Gefäßen" versteckt sei und Christen mit mancherlei Schwachheiten und Versuchungen zu kämpfen hätten. Am Beispiel des Paulus zeigte der Prediger, dass die Kraft nicht in den Menschen, sondern im Evangelium selber stecke. Im Anschluss an die Predigt gab Hougard einen Missionsbericht aus seiner Arbeit. Er ist Pastor der Benediction Lutheran Church in Milwaukee, einer Gemeinde der Lutherischen Kirche-Missouri Synode (LCMS), mit der die SELK in Kirchengemeinschaft steht. Durch den verstärkten Zuzug von Immigranten in den letzten Jahren sah sich die Gemeinde gefordert, sich um die neuen Menschen in ihrer Nachbarschaft zu kümmern. Viele der Zugezogenen fanden zum christlichen Glauben. So besteht die Benediction Lutheran Church heute aus verschiedenen ethnischen Gruppen. Es gibt regelmäßige Gottesdienste und Kreise in den entsprechenden Sprachen für Afrikaner aus dem französischsprachigen Kongo, Hmong aus Vietnam und deutschstämmige Amerikaner. Drei Pastoren, jeweils aus einem Kulturkreis, tun ihren Dienst in der Gemeinde.

In seinem Schlusswort betonte der Pfarrer der Immanuelsgemeinde, Dr. Daniel Schmidt, der vor seinem Dienst in der Immanuelsgemeinde viele Jahre für die Mission tätig war, dass Mission nicht bedeute, jemandem eine Meinung "überzustülpen", sondern vielmehr das Weitersagen der Nachricht meine, dass Gott etwas an den Menschen liege. Mit dem Nachspiel der Bläser "How Majestic is Your Name" von Michael W. Smith endete das Missionsfest, ehe der Nachmittag beim gemeinsamen Kaffeetrinken seinen Ausklang fand.

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Ein Bericht von selk_news /
Redaktion: SELK-Gesamtkirche /
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