SELK-Diakonie und Frauenarbeit: Herbsttagung | 11.10.2018

SELK-Beauftragte für Diakonie und Frauenarbeit:
„Aus der Quelle leben“

Loccum, 7.10.2018 – selk - In der Evangelischen Akademie Loccum fand vom 5. bis zum 7. Oktober die jährliche Herbsttagung der Diakonie-Beauftragten der Kirchenbezirke der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) mit Diakoniedirektorin Barbara Hauschild (Dortmund) statt. Mitarbeitende des Diakonisch-Missionarischen Frauendienstes (DMF) der SELK erweiterten und bereicherten den Kreis.

Als Referentin konnte Dr. Simone Hötzsch (Oberursel) gewonnen werden. Die Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie arbeitete mit der Gruppe zum Thema „Ohne mich könnt ihr nichts tun – Aus der Quelle leben“. In der thematischen Arbeit sollte es einmal nicht in erster Linie darum gehen, was wir anderen Gutes tun können, sondern um uns selbst: Selbstwahrnehmung und Selbstfürsorge in Kontakt mit Gott.
Unter den Leitworten „Gemeinschaft – Gebet – Arbeit – Schlaf – Bewegung“ führte Simone Hötzsch die Teilnehmenden durch ein kleines geistliches Exerzitium. Dabei kam es zu überraschenden Momenten: Wer das Bedürfnis habe, einfach mal in Ruhe auszuschlafen, der dürfe sich jetzt guten Gewissens ins Bett legen, so die Referentin. Während diesem Impuls niemand nachkam, wurde die Aufforderung, 20 Minuten an der frischen Luft zu gehen („nicht schlendern!“), gerne von allen umgesetzt. Die Anregung und Übung zu einer persönlichen Gebetszeit beschäftige und bewegte die Gruppe über den Vormittag hinaus. „Daran möchte ich gern noch weiter arbeiten“ war öfter zu hören.

Ein wesentlicher Bestandteil der Herbsttagung ist der Austausch der Beauftragten untereinander – sowohl als fester Tagesordnungspunkt als auch immer wieder im lockeren Gespräch, was neben sachlichen Informationen viel Ermutigung, Schwung und auch mal Trost für den eigenen Einsatz bringt.
Auch die Berichte aus den Kirchenbezirken zeichnen sich durch ganz eigene Schwerpunkte aus, so wie jeder und jede Beauftragte sich nach den jeweiligen Fähigkeiten und Neigungen in die Arbeit einbringt. „Durch die Verschiedenheit der Mitarbeitenden mit ihren ganz unterschiedlichen Gaben wird hier ein großes Spektrum der handfesten Nächstenliebe unter die Leute gebracht“, resümiert Barbara Hauschild.

Neben den gemeinsamen Zeiten war Gelegenheit für eine separate Arbeitssitzung des Frauendienstes. Dort wurden Entscheidungen über die zukünftige Gestaltung der Frauenarbeit in der SELK getroffen.

Der Gottesdienst in der St. Petri Gemeinde Hannover bildete den Abschluss eines anregenden Wochenendes. Nach Feedback-Runde und Mittagessen machten sich die Teilnehmenden auf die Heimwege nach Berlin, Guben, Hessen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und ins Ruhrgebiet.

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