Kinderbibelfreizeit mit 129 Kindern | 01.07.2017

"Voll das Leben mit Jesus"
SELK: Kinderbibelfreizeit in Groß Oesingen

Groß Oesingen, 1.7.2017 - selk - 129 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren kamen vom 22. bis zum 25. Juni in den Gemeinderäumen der Immanuelsgemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Groß Oesingen und auf dem Gelände rund um die Kirche zusammen, um Geschichten von Jesus zu hören, zu beten, zu singen, zu basteln, Spaß miteinander zu haben und Gemeinschaft zu erleben. "Voll das Leben mit Jesus" hieß das Motto der diesjährigen Kinderbibelfreizeit der Immanuelsgemeinde, die seit nunmehr 34 Jahren an den ersten Tagen der Sommerferien stattfindet.

Der Ablauf der Freizeit ist ein in den vielen Jahren entwickelter und evaluierter Zeitplan, der zum einen aus vielen Ritualen und damit verbundenen festen und immer wiederkehrenden Programmpunkten besteht und zum anderen viel Abwechslung bietet.

"'Voll das Leben' bedeutet nicht ein Leben, das bis zum Rand voll ist mit Aktivitäten, Erlebnissen und Dingen", so Gemeindepfarrer Dr. Daniel Schmidt: "Es bedeutet, den zu haben, der das Leben selbst ist. Denn dann werden wir einmal für immer bei ihm sein - dort, wo es keine Krankheit oder Traurigkeit oder Angst mehr gibt, wo alles 'voll gut' ist."

Hinter dem Ablauf und dem Programm stehen viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die viel Arbeit und Zeit investieren und viel "Herzblut" mit in die Gruppen tragen. Schon im Dezember begannen die Vorbereitungen und Vorüberlegungen. Geschichten aus der Bibel wurden herausgesucht und dem Motto der Freizeit zugeordnet. In diesem Jahr ging es um die Pfingstgeschichte, um die Heilung eines Gelähmten, um Petrus und den Hauptmann Cornelius und um die Auferweckung der Tochter des Jairus. "Das Leben ist nicht etwas, was wir haben, als ob es uns gehört, sondern etwas, das wir jeden Tag neu von Gott bekommen", erklärte Pfarrer Schmidt.

Um die Botschaften altersgerecht vermitteln zu können, wurden die Kinder in fünf verschiedene Gruppen eingeteilt, die in den drei Tagen immer wieder wichtige Anlaufstellen für die Kinder waren.

Eine besondere Aufgabe war es auch, insgesamt rund 170 Personen satt zu bekommen. Dafür war eine große logistische Herausforderung zu bewältigen.

Läuteten die Glocken, sah man die Kinder in die Kirche eilen. Dann stand entweder eine Andacht auf dem Programm oder es wurde gesungen. Das gemeinsame Singen bedeutete nicht nur das Erlernen von neuen Texten. Vielmehr standen hier die Textinhalte und die Freude am Gotteslob im Vordergrund.

Bei einer Rallye versuchten gemischte Gruppen, die verschiedenen Spielstationen so gut wie möglich zu bewältigen.

Auch an eine alte Tradition wurde wieder angeknüpft: Jugendliche der Immanuelsgemeinde und einige Erwachsene führten das Theaterstück "Lotta, voll das Leben" auf, das extra für die Freizeit geschrieben worden war.

An allen Tagen gab es genug Pausen um zu toben, auszuruhen, Fußball zu spielen, Specksteine zu bearbeiten, sich an einem Malwettbewerb zu beteiligen oder sich am Knettisch auszuprobieren.

Täglich konnten die Kinder ihre ganz persönlichen Gebetsanliegen in einen Gebetskasten werfen. In der Nachmittagsandacht wurden diese im Dank- und Fürbittengebet aufgenommen.

Eine CD wurde aufgenommen und für jedes Kind vervielfältigt.

Auch für die vielen Helfenden aus der Immanuelsgemeinde und dem landeskirchlichen Umfeld waren die Tage etwas Besonderes. "Es gibt viele schöne Momente, die die Helfer immer wieder motivieren, weiterzumachen und viel Arbeit auf sich zu nehmen", heißt es aus dem Kreis der Mitarbeitenden: "Zum Beispiel dann, wenn wir erleben, dass die Kinder ihre Hände falten und beten, ganz von sich aus. Es ist ein schönes Gefühl, wenn die Kinder gerne kommen und die Botschaft mit nach Hause nehmen."

Aufregend war in diesem Jahr auch das Wetter. Gewitter, Sturm und Hagel durchkreuzten an einem der Tage für einige Stunden die Pläne der Kinderbibelfreizeit. "Gott sei Dank wurde niemand verletzt", äußerte dankbar eine Mitarbeiterin. Auf dem Grundstück seien einige große Eichenäste abgebrochen.

Am Sonntag endete die Kinderfreizeit dann mit einem Familiengottesdienst und einem gemeinsamen Mittagessen und mit vielen Eindrücken und Erinnerungen im Gepäck.

Teilnehmende und Mitarbeitende der Freizeit sind im ganzen Dorf auch Wochen nach der Freizeit noch gut erkennbar. Dafür sorgt jedes Jahr das einheitliche T-Shirt, bedruckt mit dem Freizeit-Logo.

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Ein Bericht von selk_news /
Redaktion: SELK-Gesamtkirche /
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