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SELK-Aktuell

90 Stufen, 36 Meter und eine einladende Gemeinde

ErfurtUnter der Überschrift „Erfordia Turrita – entdecken Sie das türmereiche Erfurt“ waren Menschen am Samstag, dem 12. September 2026 eingeladen, die zahlreichen (Kirch-)-türme der Stadt zu entdecken. Im Rahmen des „Tages des offenen Denkmals“ hatte auch die Christus-Kirchengemeinde (SELK) Kirche und Kirchturm geöffnet. Über 90 Stufen führen auf den 36 Meter hohen Turm, bzw. auf die in 20 Meter Höhe befindliche Plattform. Zahlreiche Besucher ließen es sich nicht nehmen, auch diesen Kirchturm zu besichtigen und die Aussicht zu genießen. Während im Gemeindesaal die Bezirkssynode des Kirchenbezirks Sachen-Thüringen tagte, standen Herr Ernst-Wilhelm Brecht (Erfurt) und Pastoralreferentin Dr. Andrea Grünhagen (Hannover) bereit, um Interessierte auf den Turm zu begleiten, das Kirchgebäude zu zeigen und über die Geschichte der SELK und der Gemeinde in Erfurt zu informieren. Auch am Sonntag, den 13.September 2026 beteiligte sich die Gemeinde am Tag des offenen Denkmals.

Kinderbibeltag in der Zionskirche in Soltau

SoltauEin lebendiger Samstag voller Gemeinschaft, Musik und Vertrauen: Am 12. September 2026 erlebten 14 Kinder ab 5 Jahren einen ganz besonderen Kinderbibeltag in der Zionskirche in Soltau. Unter dem tröstenden Thema Psalm 23 „Der Herr ist mein Hirte“ kamen die Mädchen und Jungen zusammen, um diese uralten Worte mit allen Sinnen ganz neu zu entdecken. Kinder lernten sich durch gemeinsame Aktivitäten schnell besser kennen und wuchsen im Laufe des Tages zu einer tollen, festen Gemeinschaft zusammen. Das Thema „Hirte und Vertrauen“ wurde dabei für die Kinder ganz praktisch anfassbar: Bei einer spannenden Rallye ließen sie sich blind durch einen Parcours führen und erfuhren hautnah, was es bedeutet, sich voll und ganz auf jemanden verlassen zu können. Neben dem gemeinsamen Erleben wurde an diesem Tag auch viel gebastelt, gesungen, auf Orff-Instrumenten musiziert und gemeinsam gebetet.

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Studien-AG trifft sich mit Dr. Felicitas Held

Studien AGDie Arbeitsgruppe, die das von Kirchensynoden der SELK beauftragte Studienprojekt zu "Rollen von Frauen in der SELK" begleitet, traf sich am 11. September 2026 in Oberursel mit Dr. Felicitas Held, um sich über den Fortgang der Arbeit auszutauschen. Im Mittelpunkt der Beratungen standen weitere Ergebnisse der empirischen Forschung, die Dr. Felicitas Held vorstellte. Darüber hinaus erwog die AG mit Held bereits, wie die Ergebnisse der von ihr geleisteten Forschung am angemessensten in die SELK kommuniziert werden können. Überdies legte Prof. Dr. Christoph Barnbrock als weiteres Teilforschungsprojekt im Rahmen der Studie einen Aufsatz vor, der die private Frömmigkeitspraxis in der SELK im Spiegel der Kirchenzeitung "Lutherische Kirche" (1972–2001) beleuchtet und dabei auch nach den Rollen von Frauen in diesem Kontext fragt.

Kirchenregion West nominiert erneut Propst Burkhard Kurz

Propst NominierungAm 10. September trafen sich im Lutherischen Jugendgästehaus in Homberg/Efze die Pfarrkonvente der Kirchenregion West (Niedersachsen West und Rheinland-Westfalen) zum Nominierungskonvent für die anstehende Propstwahl. Nach einem gemeinsamen Konventsgottesdienst nominierten die 16 stimmberechtigten Mitglieder des Konvents erneut Propst Burkhard Kurz (Farven). Zur Wahl standen der amtierende Propst sowie Pfarrer Ulrich Volkmar (Sottrum). Im Anschluss informierte Pfarrer Per Tüchsen über den Tagungsort der Wahlsynode: Diese findet am 12. November 2026 in Steinfurt statt. Nach einem gemeinsamen Austausch und dem Reisesegen endete der Konvent am frühen Nachmittag.

Weitere Impulse für die Gemeindearbeit in Allendorf (Lumda)/Grünberg

Froehlicher MittwochIn den ersten Septembertagen war Pfarrer a.D. Friedrich im Anschluss an das Kinder-Bibel-Wochenende für drei weitere Tage zu Gast im vakanten Pfarrbezirk Allendorf (Lumda)/Grünberg begleitete verschiedene Gemeindekreise. Ein erster Schwerpunkt war ein Workshop mit den Mitarbeitenden des Kindergottesdienstes. Friedrich eröffnete mit einer Andacht zur Kindersegnung (Markus 10,14). Dass Jesus die Kinder zu sich ruft und sie mitten in das Reich Gottes hineinstellt, gibt dem Kindergottesdienst die Blickrichtung: Kinder finden nicht erst irgendwann zum Glauben, sie sind schon heute Teil von Gottes Reich. Für den Kindergottesdienst bedeutet dies zu überlegen: Wie schaffen wir einen Raum, in dem Kinder Jesus begegnen können. Und so wie Jesus die Kinder in die Arme genommen hat, so sollte der Kindergottesdienst vermitteln, dass die Kinder gesehen, geliebt und willkommen sind. Der Austausch untereinander bot dabei wertvolle Impulse und machte deutlich, wie viel Engagement und Kreativität bereits in der Mitarbeiterschaft vorhanden ist.

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Treffen der synodalen Einheits- und Trennungskommission

VideokonferenzZu ihrer ersten gemeinsamen Videokonferenz trafen sich am 27. August die Mitglieder der synodalen Einheits- und Trennungskommission. Im Fokus standen zunächst das gegenseitige Kennenlernen sowie eine kurze Präsentation der jeweiligen Arbeitsergebnisse. Ausführlich wurde eine eventuelle engere Zusammenarbeit beider Kommissionen im Hinblick auf den durch das externe Beratungsteam Kairos vorgeschlagenen neuen Weg diskutiert, der von der Kirchenleitung auf ihrer Sitzung am 18. August bereits einstimmig befürwortet wurde.

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