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SELK-Aktuell

Lettland: Schweres Unwetter - Schwesterkirche betroffen

Martinskirche RigaAm vergangenen Wochenende erlebte das Baltikum eines der schwersten Stürme seit 60 Jahren. Bisherige Wetterrekorde wurden gleich an 14 Wetterstationen gebrochen. Am Sonntagmorgen waren fast 300.000 Haushalte ohne Strom, im Südosten des Landes ganze Kleinstädte, so dass die Bevölkerung mit zahlreichen Einschränkungen, wie geschlossene Läden und Tankstellen zu kämpfen hatten. Auch Schäden an der Infrastruktur waren folgen des Sturms. Betroffen sind auch Kirchengebäude der Evangelisch-Lutherischen Kirche Lettlands, mit der die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche in Kirchen- und Abendmahlsgemeinschaft steht und auch über den Internationalen Lutherischen Rat verbunden ist. Am schwersten betroffen ist die Evangelisch-Lutherische Martinskirche in Riga (Stadtteil Hagensberg). "Die Gemeinde bittet um Unterstützung, damit die Türme wieder repariert werden können!", so Kirchenrat Pfarrer Andris Kraulins. Wer direkt spenden möchte, kann sich an die Martinsgemeinde wenden.
Ev. Luth. Martinsgemeinde zu Riga, ID Nr. 90000362835,
AG SEB Bank, Konto: LV23UNLA0003000701308, SWIFT: UNLALV2X

Mehrgenerationenfreizeit in Karchow

Mehrgenerationenfreizeit KarchowWorauf liegt dein Fokus? Mit dieser Frage starteten am 10. August knapp 50 Menschen in eine Freizeit, zu der sowohl Familien, Alleinstehende und Menschen aller Altersgruppen eingeladen waren. Unter der liebevollen Leitung von Ulrike und Rolf Pietrusky aus der Gemeinde Jabel und ihrem Team konnten sich die Angereisten in einige Tage mit Programm aus Andachten, Bibelgesprächen für Junge und Ältere, freier Gestaltung am Nachmittag und bestem Essen aus fachkundigen Händen fallen lassen. Und das bei bestem Wetter.

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Wieder ein voller LKW für Moldawien

HumanitaereHilfeNachdem im April/Mai in der Sammelstelle Lehrte/Arpke eine sehr große Menge an Hilfsgütern abgegeben wurde, ist seitdem jeden Dienstag ein Team von 3 bis 5 Frauen am Sortieren und Packen. Das Spendenaufkommen war so groß, dass man im Zelt kaum mehr Platz dafür hatte. „Freundlicherweise stellte mir die Betreiberin des Gewerbegebiets einen Platz in einer Halle zur Verfügung und ich konnte die ersten 14 fertig gepackten Paletten dorthin auslagern. Das war eine große Hilfe“, sagt Almuth Müller, Projektleiterin in Arpke. „Leider entsprachen die Spenden längst nicht alle meinen Erwartungen und wir mussten etliches aussortieren“, fügt sie hinzu.

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Rassismus und Antisemitismus sind nicht christlich

Bischof VoigtDer leitende Geistliche der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), Bischof Hans-Jörg Voigt D.D. (Hannover) greift in diesen Tagen erneut die Stellungnahme der 15. Kirchensynode der SELK auf. Die Kirchensynode spreche damit in die angespannte politische Situation in Deutschland hinein, wie sie sich gerade vor den anstehenden Wahlen in diesem Jahr noch einmal verschärft habe. Die komplette Stellungnahme, die bereits am 21. März 2026 veröffentlicht wurde, ist nach wie vor HIER als pdf-Datei abrufbar.

Gegenüber SELK-Aktuell sagt Bischof Voigt, dass die SELK von vielen als gemäßigt konservative Kirche wahrgenommen werde und sich weithin auch selbst so verstehe. Dabei haben die politischen Begriffe „konservativ“ oder „liberal“ eine große Unschärfe, da sie keine theologischen oder geistlichen Begriffe seien. „Deshalb hat es auch in der Vergangenheit Versuche gegeben, die SELK politisch zu instrumentalisieren oder zu vereinnahmen. Dagegen wehren wir uns.“ sagt Voigt. Wenn aus wahlkampftaktischen Gründen kleine Kirchen gegen große ausgespielt würden, so ließe sich die SELK darauf nicht ein. Eine Kirche sei einzig und allein nach ihrer Treue zu Gottes Wort und an ihrem Dienst für die Mitmenschen zu beurteilen.

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