Am Samstag, 6. Juni, lädt die Paul-Gerhardt-Gemeinde Braunschweig zu einem Tag der offenen Tür ein. Von 10.30 bis 16.30 Uhr besteht die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen, sich geistlich und leiblich zu stärken und das Kirchengelände sowie die Kirche zu besichtigen. Um die Mittagszeit werden Gegrilltes und erfrischende Getränke, am Nachmittag Kaffee, Tee und Kuchen angeboten. Um 11 Uhr beginnt das offizielle Programm mit einer kurzen Andacht. Um 14 Uhr findet ein Wunschliedersingen, begleitet von der Gemeindeband statt, um 15 Uhr eine musikalische Andacht, in der der Gemeindechor sowie die Orgel zu hören sind. Dabei stehen anlässlich seines 350. Todesjahres Lieder des Namensgebers der Gemeinde, Paul Gerhardt, im Mittelpunkt.
Am 30. Mai tagte die Synode des Kirchenbezirks Lausitz in Klitten. An den Eröffnungsgottesdienst mit Heiliger Beichte und Heiligem Abendmahl unter Leitung von Superintendent Daniel Krause schloss sich ein Synodalvortrag von Professor em. Dr. Michael Stahl (Ihlow) an. Er referierte zum Thema „Vom Salz der Erde in Ostelbien. Ein Zeugnis der Gegnerschaft gegen den Nationalsozialismus in der Dorfkirche zu Gebersdorf/Mark“ und ging dabei auf die Hintergründe einer Gedenktafel aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs in der als Predigtort der SELK-Gemeinde Cottbus genutzten evangelischen Kirche in Gebersdorf ein.
Das „Wilke-Stift“ wird zur Naëmi-Wilke-Stiftung. Diese kleine Namensanpassung ist das Ergebnis des Veränderungsprozesses, den die Stiftung im letzten Jahr erfahren hat. Der bis dahin offizielle Name lautete: „Naëmi-Wilke-Stift Krankenhaus und lutherische Diakonissenanstalt“. Aufgrund der veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Krankenhäuser musste eine neue Organisationsform für das Krankenhaus und damit ein neuer Träger gefunden werden.