Der Gospelchor Spirit of Joy aus Bad Schwartau hat am 1.-Mai-Wochenende die befreundeten Döderhults Gospelkör und Vimmerbys Göspelkör in Schweden (Smaland) besucht. „Die Freundschaft zum Chor der lutherischen Gemeinde in Döderhult besteht seit fast 30 Jahren“ freut sich der Kantor der Martin-Luther-Gemeinde Bad Schwartau, Nathanael Kläs. „In dieser Zeit haben wir uns musikalisch weiterentwickelt und sind uns menschlich näher gekommen.“ Bei dem diesjährigen Besuch gestalteten die Chöre gemeinsam zwei Konzerte in den Kirchen von Vimmeby und Döderhult. Außerdem wirkte Spirit of Joy bei der Lutherischen Hochmesse am Sonntag Kantate in der Döderhults Kyrka mit. Während des hochliturgischen Gottesdienstes trugen sie die in dieser Gemeinde üblichen roten Chorroben.
Nachdem die Paul-Gerhardt-Gemeinde Braunschweig und die Philippusgemeinde Gifhorn Pfarrvikar Dr. Michael Wenz als Gemeindepfarrer berufen haben und er die Berufungen angenommen hat, soll er am 10. Mai in das Gemeindepfarramt eingeführt werden. Die Einführung erfolgt im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes, der um 15 Uhr beginnt. Sie wird von Propst Andreas Rehr (Hamburg) vorgenommen. Im Anschluss wird zu einem Sektempfang mit Imbiss eingeladen. Wenz hatte sein Vikariat in den Gemeinden Allendorf/Ulm und Gemünden und sein Pfarrvikariat in den Gemeinden Braunschweig und Gifhorn absolviert. Er ist verheiratet mit Daniela, geborene Röhrs. Das Ehepaar hat ein Kind.
In der Baptistenkirche Wedding zu Berlin veranstaltete der Verein für Freikirchenforschung (VFF) vom 30. April bis 2. Mai 2026 seine Jahrestagung unter dem Thema „100 Jahre VEF: Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft“. Die Tagung fand in Kooperation mit der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF), die dieses Jahr ihr 100-jähriges Gründungsjubiläum feiert. Prof. Dr. Gilberto da Silva (Oberursel), als Vertreter der SELK Mitglied im Beirat des VFF, hielt am Eröffnungsabend einen Vortrag über das Thema „Der Freikirchenbegriff in der SELK“ und zeigte auf, dass die sogenannten Vorgängerkirchen der SELK mit dem Begriff unterschiedlich umgingen. Dabei referierte da Silva auch darüber, dass im Vorfeld der Gründung der heutigen SELK Anfang der 1970er Debatten über die Verwendung des Begriffs im Kirchennamen stattgefunden haben. Die gefundene Lösung war dann die Bezeichnung „selbständig“, die sowohl staatsrechtlich als auch ekklesiologisch von Bedeutung ist.
Unter der Überschrift „Mitarbeitermotivation und Leitungskompetenz“ kamen vom 26. bis 30. April im Haus „Lutherrose“ in Neuendettelsau Pastoralreferentin Claudia Matzke, Vikar Joshua Volkmar, die Pfarrvikare Guilherme André Knuepfer und David Schreiber (auf dem Foto mit Ehefrau Miriam), sowie die Pastoren Max Schüller, Per Tüchsen, Renatus und Michael Voigt und Peter Weber zusammen.
Am 23. und 24. April kam die Kirchenleitung der SELK (KL) zu ihrer vierten regulären Sitzung im Kirchenbüro in Hannover zusammen. SELK-Aktuell gegenüber möchte die Kirchenleitung für mehr Transparenz bzgl. der Arbeitsweise und Tagesordnungspunkte sorgen. „Die Frage, wie genau die Kirchenleitung arbeitet und welche Themen sie bewegt, beschäftigt viele Kirchglieder“, so der Geschäftsführende Kirchenrat der SELK, Daniel Soluk. Bei einer regulären Sitzung der Kirchenleitung stehen rund 50 Tagesordnungspunkte auf der Agenda, die sich in folgende Themenfelder gliedern:
Im Rahmen eines fulminanten Bläserkonzertes der Bläsergruppe Hessen Nord unter der fachkundigen Leitung von Prof. Stefan Mey, Hannover, wurden die diesjährigen Allgemeinen Kirchenmusiktage (AKT) in der Ev. Kreuzkirche in Baunatal-Großenritte am Donnerstag, 30. April, eröffnet. Für das Konzert hatte Prof. Mey den Titel „Spirit of Freedom“ (Geist der Freiheit) gewählt. In seiner Einführungsrede erinnerte Prof. Mey daran, dass es der Traum vieler Auswanderer in die USA gewesen sei, Freiheit zu erlangen. So hätten einige amerikanische Präsidenten es verstanden, diesem Drang nach Freiheit Ausdruck zu verleihen. Aber nicht nur Einwanderer aus Europa selbst hegten diesen Traum, sondern auch die von den selbst nach Freiheit strebenden Bürgern der neuen Welt verschleppten Schwarzafrikaner, die als Sklaven gegen ihren Willen und unter Missachtung jeglicher Menschenrechte und -würde gewaltsam in die USA verbracht worden waren, strebten ebenso nach ihrer Freiheit.