SELK an Angebot auf der IGA beteiligt | 26.10.2017

Internationale Gartenausstellung in Berlin beendet
SELK an kirchlichem Angebot beteiligt

Berlin, 26.10.2017 - selk - "Eigentlich hat die Internationale Gartenausstellung (IGA) ein ganz biblisches Setting", resümierte ein Teilnehmer bei der Nachbesprechung der Mitwirkenden an den christlichen Mittagsandachten auf der IGA, denn schließlich beginne die Bibel im 1. Buch Mose mit einem Garten und sie ende im Buch der Offenbarung mit der neuen Stadt Gottes, dem himmlischen Jerusalem. Zwischen diesen beiden Polen der Bibel - Garten und Stadt - sah er die IGA in Marzahn-Hellersdorf verankert. Ein sehr schönes Bild und eine gelungene Analogie für die IGA in der Stadt Berlin, Bezirk Marzahn-Hellersdorf.

Zu dem Nachtreffen hatte Pfarrer i.R. Dr. Volkmar Hirth, Beauftragter für die IGA 2017, zum 25. Oktober in das Gemeindezentrum der Evangelischen Gemeinde Berlin-Hellersdorf eingeladen. Die IGA hatte ihre Pforten am 15. Oktober geschlossen, nachdem sie 186 Tage für Besucherinnen und Besucher aus aller Welt geöffnet hatte. Die Veranstalter hatten zwar mit wenigstens 2 Millionen Besucherinnen und Besucher gerechnet, gekommen waren immerhin 1,6 Millionen, darunter auch viele Religionsklassen Berliner Schulen sowie insgesamt rund 250.000 Jugendliche.

Viele dieser Besucherinnen und Besucher fanden auch den Weg in eine der vielen angebotenen Mittagsandachten im Pavillon der Kulturen auf dem IGA-Gelände. Schon sehr früh gab es Kontakte zwischen Kirche und IGA. Die Veranstalter ermöglichten den christlichen Gemeinden wie auch anderen Religionen unter anderem, täglich eine Mittagsandacht anzubieten. Pfarrer Hirth hatte als Beauftragter der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz für die IGA daraufhin den Kontakt zu den Kirchen gesucht und dieses Angebot unterbreitet. So organisierte er im Vorfeld mehrere Vorbereitungstreffen für diejenigen Gemeinden, die sich beteiligen wollten. Pfarrer Kirsten Schröter von der örtlichen Gemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Marzahn trug dieses Angebot als Anliegen auch in den Pfarrkonvent des Kirchenbezirks Berlin-Brandenburg der SELK ein. Es ergab sich schließlich für die Andachten ein breites Spektrum christlicher Gemeinden und Initiativen, darunter auch der SELK. Am 16. Juli hatten sich sogar drei Berliner SELK-Gemeinden - Marzahn, Neukölln und Wilmersdorf - zu einem gemeinsamen Gottesdienst auf dem IGA-Gelände auf den Weg gemacht, der durch Blechbläserinnen und -bläser der Gemeinde Neukölln kräftig unterstützt und bereichert wurde. Pfarrer Hirth führte an diesem Tag anschließend in den christlichen Garten ein, der sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem Pavillon der Kulturen befindet.

Wie wichtig das Engagement und die christliche Präsenz auf der IGA waren, wurde nicht nur in vielen Beiträgen des Nachtreffens erörtert, sondern auch durch die anwesenden Gäste unterstrichen. Pastoralreferent Hans-Joachim Ditz vertrat als Ökumene-Beauftragter das Erzbistum Berlin und zugleich den Ökumenischen Rat Berlin-Brandenburg als dessen Geschäftsführer. Von der IGA war Christian Lohse anwesend, Assistent der Geschäftsführung, der den Dialog der Kulturen über die ganze Zeit intensiv begleitet hatte. Der Evangelische Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree wurde durch Sabine Barchewitz vertreten, Mitglied im Kreiskirchenrat, da Superintendent Hans-Georg Furian auf der Landessynode weilte. Sie alle zogen eine überaus positive Bilanz und dankten allen Mitwirkenden für ihr großes Engagement.

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Ein Bericht von selk_news /
Redaktion: SELK-Gesamtkirche /
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