S-Verde? Es werde! | 03.09.2018

S-Verde? Es werde!
Projekt zur gegenseitigen Unterstützung von SELK-Gemeinden

Frankfurt/Main, 3.9.2018 - selk - Am Samstag traf sich in den Räumen der Frankfurter Trinitatisgemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) eine kleine Gruppe aus unterschiedlichen Gemeinden der SELK in der Region Süd. Eingeladen hatte der Unternehmer und Unternehmenscoach Siegfried Müller aus Lehrte-Arpke. Müller, selbst Kirchglied der SELK, hat eine Initiative gestartet, die das "Wachstum" von SELK-Gemeinden fördern möchte. Der gelernte Gartenbauingenieur nennt daher seine Initiative "S-Verde" nach dem französischen Wort für grün (verde) und hat sich einen grünen Baum als Logo gewählt. Dem oft empfundenen Rückgang in Kirchengemeinden möchte er ein "Es werde ..." und neuen Mut zu Initiativen im Vertrauen auf die schöpferische Kraft Gottes entgegensetzen. Dazu möchte er unterschiedliche "S-Verde-Runden" in der SELK ins Leben rufen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Frankfurt haben nun sozusagen ausprobiert, wie eine solche S-Verde-Runde, in der sich idealerweise Entscheidungsträger (Vorstandsmitglieder, Pfarrer, Gemeindekreisleiter ...) aus je sechs bis acht Gemeinden treffen, funktionieren kann. Müller berichtete zunächst von seinen persönlichen Erfahrungen in Beruf und Gemeinde und sparte dabei auch Engpässe und Krisen nicht aus. Dann schilderte einer der Teilnehmer unter der professionellen Anleitung Müllers ein konkretes Problem aus seiner Gemeinde beziehungsweise seinem kirchlichen Arbeitsfeld. Alle anderen Teilnehmenden konnten dabei sehr konzentriert unter der Moderation Müllers zunächst nachfragen und in einer letzten Runde Anregungen geben. So machten die Teilnehmenden die Erfahrung, dass der Austausch von Herausforderungen und Anregungen sowie unterschiedlicher Kompetenzen und Erfahrungen gelingenden Gemeindelebens in dieser konzentrierten und professionell moderierten Form wirklich Problemlösungen und neue Wege finden lässt. Das methodische Vorgehen bewahrt davor, dass die Runde sich verzettelt; eine regelmäßige Wiederholung lässt dann auch die Fortschritte der Umsetzung in den Blick kommen. Die Teilnehmer waren sich einig, dass solche S-Verde-Runden durchaus ein hilfreiches und ermutigendes Instrument für die Arbeit in Gemeinde und Kirche sein können und regen an, dies zum Beispiel in den Bezirksbeiräten der Kirchenbezirke der SELK weiter zu bedenken.

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Ein Bericht von selk_news /
Redaktion: SELK-Gesamtkirche /
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