Gottesdienst für den Frieden | 05.09.2018

Gottesdienst für den Frieden in der Stadtkirche Wolfhagen
SELK durch Altbischof Diethardt Roth vertreten

Wolfhagen, 5.9.2018 - selk - Am vergangenen Samstag wurde in der Stadtkirche in Wolfhagen ein ökumenischer Gottesdienst für den Frieden gefeiert. Der Gottesdienst war Bestandteil der "Friedenswochen im Wolfhager Land". Viele Christinnen und Christen waren zusammengekommen, um gemeinsam für den Frieden einzustehen. Dekan Dr. Gernot Gerlach von der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) begrüßte besonders auch Gäste aus Estland und Tergnier (Frankreich). Weil zum gelingenden Frieden eben auch Verständnis gehört, wurden die Gäste in ihrer Sprache begrüßt; die Gebete waren im Gottesdienstprogramm in verschiedenen Sprachen abgedruckt. Prof. Dr. Cornelius Roth vom römisch-katholischen Bistum Fulda führte die Gottesdienstgemeinde durch das Versöhnungsgebet aus Coventry (England). Dieses Gebet wird an jedem Freitagnachmittag in den Ruinen der Kathedrale von Coventry gebetet. Dabei wird an die vielen Kriege und Konflikte gedacht.

Die Predigt wurde von gleich drei Bischöfen gestaltet. Altbischof Dr. Diethardt Roth (Selbstständige Evangelische-Lutherische Kirche | SELK) ging zu Beginn auf die Bedeutung des jüdischen Wortes für Frieden, Schalom, ein. Bischof Anba Damian aus der koptisch-orthodoxen Kirche machte deutlich, dass Christinnen und Christen als Kinder Gottes zum Frieden berufen sind. Bischof Prof. Dr. Martin Hein (EKKW) mahnte zum Frieden und forderte ein aktives Eintreten.

Musikalisch wurde der Gottesdienst gestaltet von Christoph Knatz (Orgel), der Kreiskantorei Wolfhagen, dem estnischen Projektchor aus Pärnu und einem Bläserensemble aus Mitgliedern verschiedener Posaunenchöre des Kirchenkreises Wolfhagen. Kirchenmusikdirektor Bernd Geiersbach hatte die musikalische Leitung übernommen.

Der Segen wurde gemeinsam von den Vertreten der römisch-katholischen, der evangelischen, der koptisch-orthodoxen und der SELK gesprochen. Es war ein reicher Gottesdienst, in dem viele Stimmen zu Wort kamen. Die große Sehnsucht nach Frieden über die Grenzen hinweg kam eindrücklich zur Geltung.

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Ein Bericht von selk_news /
Redaktion: SELK-Gesamtkirche /
Quelle: EKKW, Pfarrerin Kathrin Wittich-Jung
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