142. Todestag von Naëmi Wilke | 29.04.2016

Vom kleinen Krankenhaus zur Komplexeinrichtung:
Erinnerung an den Beginn der Stiftung

Guben, 28.04.2016 -selk- 22 Kinder der fast 90 Kinder aus der Kindertagesstätte des in der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) beheimateten Gubener Naëmi-Wilke-Stiftes sangen am 28. April, dem 142. Todestag von Naëmi Wilke, an Naëmis historischem Grabstein im Weiten Raum der Einrichtung ein Ständchen.

Am 28. April 1874 verloren die Eltern Friedrich und Sophie Wilke aus Guben ihre gerade erst knapp 14-jährige Tochter Naëmi an Typhus. Vier Jahre nach ihrem Tod hat die Familie Wilke ein Kinderkrankenhaus als Privatstiftung gegründet. Das ist der Beginn für das Stift geworden.

Seit 2004 ist das Naëmi-Wilke-Stift im Besitz des Kindergrabsteins von Naemi, der heute im Weiten Raum, dem zentralen Drehpunkt im Krankenhaus, seinen dauerhaften Platz hat. Hier erinnert die Stiftung an ihre Gründung, die sich aus dem Tod dieses Kindes ergeben hat.

Aus den 14 Betten eines kleinen Kinderkrankenhauses mit zwei Diakonissen als Fachpersonal ist heute eine kirchliche Komplexeinrichtung geworden mit Krankenhaus, Kindergarten, Diakonie-Sozialstation, einem Ärztehaus mit Therapiebereichen, einer Schule, einer Erziehungs- und Familienberatungsstelle und einem Bildungszentrum. 400 Mitarbeitende gehören heute zum Stift und seinen Tochtergesellschaften. Jährlich wird ein Volumen von ca. 20 Millionen Euro umgesetzt.

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