SELKiade mit viel guter Laune
Immer mehr Hinweise kommen ans Licht. Ein Fall. Vier Verdächtige. Wer war es? Und wo sind sie jetzt? Verschiedene Tatwerkzeuge, doch wie ist die Person tatsächlich verstorben? Unzählbare Hinweise der Bevölkerung. Manche gut. Manche schlecht. Manche hilfreich. Und dann passiert es: die ersten Festnahmen. Die erste Verdächtige auf dem Sportplatz gesichtet und durch die Kommissare überführt. Der zweite in der Sporthalle in der Sporthalle. Die dritte in der Essensschlange. Drei von vier gefasst. Es folgen weitere Hinweise. Sichtungen des Anführers der Gruppe.
Und dann taucht er in der Mittagspause auf: Barry B. Eine Verfolgungsjagd. Zwei zu langsame Kommissare und ein mutiger Passant, der den Verdächtigen zu Boden takkelt. Alle vier gefasst. Die Befragungen folgen. Fingerabdrücke vergleicht. Alibis überprüft. Zwei können es nicht gewesen sein. Es muss ein Linkshänder gewesen sein. Ein Einfall der Kommissare Penibel und Feierabend und auf einmal ist alles ganz klar: Der Anführer wars. Barry B. wurde überführt und gesteht in seinem Ärger die gut durchdachte und geplante Tat.“
Am Freitag und Samstag der SELKiade traten die 26 Teams in Homberg (Efze) in verschiedenen Kategorien an. Insgesamt gab es vier Spieleblocks. Jedes Team nahm einmal an einem Stadtspiel teil, spielte einmal in der Sporthalle, einmal auf dem Sportplatz und nahm einmal bei den diakonischen Projekten teil. Bei Letzteren ging es darum der Stadt und der Gemeinde vor Ort etwas zurück zu geben, so wurde von den Teams unter anderem Müll gesammelt, Gartenarbeit gemacht oder im Altenheim gesungen. Bei den Spielen gab es unteranderem Wikinger-Schach-Extreme, Schiffe versenken mit Wasserbällen und Lieder Rückwärts erraten. Auch einen Fragebogen gab es auszufüllen, mit Fragen zu den vergangenen zehn SELKiaden, einem Stadt-Land-Fluss-Teil und vielem mehr. Gerahmt wurden diese Spieleblöcke durch die Plenumsveranstaltungen morgens und abends und die dazu gehörigen Andachten, welche alle mit einer Blackstory zu der Bibelstelle begannen. Auch das Anspiel hatte in den Plenumsveranstaltungen seinen Platz. Hier wurde die oben beschriebene Story ausgespielt. Doch auch außerhalb der Plenumshalle waren die Charaktäre zu sehen, so etwa während der Spiele oder der Mittagspause.
Am Samstagabend waren die Spielephasen vorbei. Fünf Stunden lang wurde der Fragebogen ausgewertet, ähnlich lang die restlichen Spiele. Pünktlich zu Plenums- und Siegerehrungsbeginn, hatte das Spieleteam das siegende Team errechnen können. Neben dem Wanderpokal, welcher die letzten vier Jahre in Allendorf verbracht hatte, gab es vier weitere Kategorien, die bewertet wurden. So etwa das jüngste angetretene Team, welches „Andrew’s Light Crew“ aus Dreihausen gewann. Auch für den besten Joker gab es einen Pokal, diesen durfte das Team „FC Lutherpool“ aus Oberursel mit nach Hause nehmen. Der Fragebogen-Pokal wurde von dem Team „Stern des Südens“, aus Süddeutschland gewonnen. Zum ersten Mal gab es bei dieser SELKiade einen Fairplay-Pokal. Dieser ging an das Team „Enni und die Detektive“. Anschließend kam es zu der Platzierung der Teams. Auch die Wander-Kloschüssel, welche der letzte Platz auf den SELKiaden erhält, wurde vergeben. Am Ende standen drei Teams auf der Bühne, für die ersten drei Plätze: „FC Lutherpool“, „Team Nord-West“ und der „Stern des Südens“. Den dritten Platz belegte das „Team Nord-West“ aus Bremen, Brunsbrock und Oldenburg. Den zweiten Platz belegte der „FC Lutherpool“ und den ersten Platz und somit Sieger der SELKiade X belegte der Stern des Südens. Der SELKiade-Wanderpokal wird somit die nächsten vier Jahre in München verbringen.
Um die Teams gebürtig zu feiern, gipfelte der Abend in eine Party in der Plenumshalle. Diese wurde eröffnet durch einen Live-Auftritt von Marco Regelli und Silas, welche das Lied der diesjährigen SELKiade performten (auf YouTube HIER zu finden). Fast vier Stunden war die Tanzfläche bei bester Laune gut gefüllt. Als alternativ Angebote gab es das Nachtcafè, in dem Spiele gespielt und gequatscht werden konnte. Zusätzlich gab es noch Themenräume, wie beispielsweise einen Zocker-Raum, einen Kreativ-Raum, einen Worship-Raum oder auch ein spontanes gemeinsames ESC-Gucken.