Gespräch mit der „Initiative pro Grundordnung (InGO)“
Am 23. April hat zwischen der Kirchenleitung der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche und der „Initiative pro Grundordnung“ (InGO) ein Gespräch in den Räumlichkeiten der Kirchenleitung in Hannover-Kleefeld stattgefunden. Zu dem Gespräch hatte die Kirchenleitung der SELK eingeladen, nachdem ein solches Format auf der Sitzung im März beschlossen wurde. Die „Initiative pro Grundordnung“ ist eine rechtlich nicht organisierte Plattform für Gemeinde- und Kirchglieder, die sich für eine Beibehaltung des Artikels 7 (2) der Grundordnung der SELK einsetzt, in dem definiert ist, dass das Predigtamt in der SELK nur Männern übertragen werden kann. Bei dem Gespräch in Präsenz trafen drei Mitglieder von InGO auf alle neun Mitglieder der Kirchenleitung. In dem Gespräch, dass von gegenseitigem Verständnis aber auch teilweise von unterschiedlichen Auffassungen geprägt war, wurden die wesentlichen Ziele und Beweggründe der „Initiative pro Grundordnung“ deutlich.
Die Kirchenleitung – aber auch die Mitglieder von InGO – bewerteten den lebendigen Austausch als bereichernd und von Offenheit und Respekt getragen. Es wurde betont, dass ein solches Gespräch das gegenseitige Zuhören unterstützt. Die Kirchenleitung wird über eine Fortführung des Gespräches zeitnah beraten.