1150. Wiederkehr der Ersterwähnung Bleckmars | 23.08.2016

SELK-Pfarrer würdigt "Bleckmarer Barmherzigkeit"
1150. Wiederkehr der Ersterwähnung Bleckmars

Bergen-Bleckmar, 23.8.2016 - selk - Bleckmar ist das nachweislich älteste Dorf im Landkreis Celle: Vor 1150 Jahren (866 n. Chr.) stiftete ein gewisser Erdag aus "Bleckmeri" an das Kloster Corvey an der Weser einen Hof. Dies sei nur ein Beispiel für "Bleckmarer Barmherzigkeit", griff Pfarrer Markus Nietzke von der örtlichen St. Johannis-Gemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in der mit dem landeskirchlichen Pfarrer Axel Stahlmann (Bergen) gehaltenen Dialogpredigt im ökumenischen Festgottesdienst am vergangenen Sonntag auf. Weitere Beispiele seien die Errichtung der Kirche in Bleckmar, die Stiftung des Missionshauses und - für die Arbeit des ersten Missionars aus Bleckmar - einer Kirchenglocke, erläuterte Nietzke auf Nachfrage. Der Gottesdienst aus Anlass der 1150.

Wiederkehr der schriftlichen Ersterwähnung des Dorfes fand bei strahlendem Sonnenschein unter den Eichen in Bleckmar statt, begleitet von Posaunenchören aus der Bergener St. Lambertigemeinde, der Bleckmarer St. Johannis-Gemeinde und der Hermannsburger Kleinen Kreuzgemeinde der SELK.

"Gut 400 Gottesdienstbesucher, das ist schon erstaunlich", freuten sich die Kirchenvorsteher der Bleckmarer SELK-Gemeinde. Die Kollekte blieb vor Ort und wurde für die 38. Bleckmarer Kinderfreizeit im kommenden Jahr gesammelt.

Am Nachmittag fand ein historischer Markt statt, auf dem anhand von Postkarten, Postern und Schrifttum auch über die Arbeit der sogenannten "Bleckmarer Mission" (Lutherische Kirchenmission der SELK) informiert wurde.

Kinder verzierten während des Nachmittags etwa 150 Kerzen. Dass die Vorbereitungen, der Aufbau und die Durchführung des Festes ehrenamtlich geschehen sei, sei "nur ein weiteres Zeichen der angedeuteten Bleckmarer Barmherzigkeit", so Nietzke: "Sie beruht auf Gottes Barmherzigkeit mit uns", erklärte der rundum glückliche Bleckmarer Pfarrer.

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