Guben feiert Diakoniesonntag | 14.11.2016

„Wir sind Nachbarn. Alle.“
Diakoniesonntag in Guben

Guben, 14.11.2016 -selk- Einmal im Jahr bietet das Kirchenjahr in seinem liturgischen Kalender die Möglichkeit, die Diakonie zum Thema zu machen. Genau genommen ist dies der 13. Sonntag nach Trinitatis und der liegt meist im Monat September.

Im Naëmi-Wilke-Stift, der größten diakonischen Einrichtung im Bereich der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) ist in diesem Jahr dieser Sonntag aus Termingründen auf den 06.11. verlegt worden. Vorstand und Krankenhausseelsorge hatten gemeinsam alle Mitarbeitenden eingeladen zu einem Gottesdienst mit dem Jahresthema der Diakonie: „Wir sind Nachbarn. Alle. – Für mehr Verantwortung miteinander“.

Das Stift nutzt diesen gemeinsamen Gottesdienst zugleich, um die Mitarbeitenden nochmals zu begrüßen, die im laufenden Kalenderjahr neu hinzugekommen sind und ihren Dienst aufgenommen haben. Das sind allein 2016 ca. 30 neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gewesen. Sie wurden vom Vorstand willkommen geheißen mit einer Stiftskerze und einem Mitarbeiterrundbrief.

In dem Gottesdienst sind auch drei neue ehrenamtliche Mitarbeiterinnen in ihren Dienst eingeführt worden. Sie hatten ihre Ausbildung zum Ehrenamtlichen Krankenhausbesuchsdienst soeben abgeschlossen und sind für dies neue Aufgabe gesegnet worden.

Der Posaunenchor der Kirchgemeinde des Guten Hirten der SELK hat den Gottesdienst musikalisch begleitet unter der Leitung von Andreas Eckert, der als ehrenamtlicher Kantor in dieser Kirchgemeinde seit Jahrzehnten Dienst tut.

Pastor Stefan Süß - als Rektor der Stiftung - hat gepredigt und dabei einen markanten Diakonietext aus Matthäus 25 zugrunde gelegt. Am Ende der Zeit – so beschreibt es Jesus Christus in seiner „Weltgerichtsrede“ - wird die Menschheit in Schafe und Böcke eingeteilt nach dem Maßstab gelebter Mitmenschlichkeit. Daraus erschließe sich, dass es bei Gott normal ist zu helfen, jedem Menschen, ganz selbstverständlich. Denn aus den Augen der Notleidenden sieht Gott uns selbst an. „Was ihr einem von diesen meinen geringsten (Schwestern) und Brüdern getan habt. Das habt ihr mir getan“, lässt Jesus seine Zuhörer wissen. Wir sind und bleiben Nachbarn. Alle.

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