Pfarrkonvent Hessen-Süd tagte in Wiesbaden
Am 24. Februar traf sich der Pfarrkonvent des Kirchenbezirks Hessen-Süd unter der Leitung von Superintendent Peter Kiehl (Darmstadt) zu seiner Frühjahrstagung in Wiesbaden. Nach einem Gottesdienst zum Gedenktag des Apostels Matthias standen zunächst Berichte aus dem Bezirk, den Gemeinden und persönlichem Ergehen der Konventualen auf der Tagesordnung. Per Video war Propst Jörg Ackermann zu einem Bericht aus der Kirchenleitung zugeschaltet.
Vikar Benjamin Schütze führte in einen Entwurf der Liturgischen Kommission für eine neue Trau-Agende ein, der beim Allgemeinen Pfarrkonvent 2025 vorgelegt worden war. Der Bezirkskonvent verabschiedete eine Stellungnahme, in der darum gebeten wird, diese Ordnung nicht zur Erprobung freizugeben, da sie an mehreren Stellen, etwa im Kontext der „Zusammensprechung“ der Eheleute, problematische Bestimmungen enthält. Weiters tauschten sich die Konventualen zu pastoralliturgischen Fragen, insbesondere zur Abendmahlsfeier aus. „Bei der Leitung des Gottesdienstes geht es nicht bloß um falsch oder richtig, sondern vor allem auch um Angemessenheit“, so Superintendent Kiehl.