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Kirchenrat Soluk referierte zu "Glaube und Extremismus"

VortragKRSolukAm vergangenen Freitag, den 17. April, fand der 2. Abend in der zweiteiligen Reihe „Christsein in Politik und Gesellschaft“ im Gemeinderaum der St. Petri-Gemeinde Hannover statt. Der Geschäftsführende Kirchenrat Daniel Soluk, der vor einigen Jahren in der Landeszentrale für politische Bildung gearbeitet hatte und nun im Kirchenbüro der SELK arbeitet, referierte zum Thema „Glaube und Extremismus".

Nach Vorstellungen von gängigen Definitionen zum Thema "Extremismus" beleuchtete Soluk die Vorteile des christlichen Glaubens und der christlichen Werte für die Gesellschaft, die auch ihren Einfluss auf das Grundgesetz gehabt haben. Er machte deutlich, dass auch Christen immer wieder vor der Herausforderung stehen Positionen zu beziehen, die von anderen als extrem wahrgenommen werden könnten. Dabei wurde auch deutlich, dass das Wort Gottes selbst sehr deutlich Stellung zu Themen und Komplexen bezieht, die konträr zu Entwicklungen in der derzeitigen Gesellschaft stehen. Dabei komme es darauf an, auf welche Art und Weise diese vermittelt würden, so der Referent. "In der Sache klar, aber den Menschen zugewandt", was jedoch auch Christen immer wieder vor Herausforderungen stelle.

Soluk, der die Vorteile des demokratischen Rechtsstaates beleuchtete und für die freie Meinungsäußerung in den öffentlichen Medien eintrat, zeigte sich irritiert davon, dass gerade in letzter Zeit die kritische Berichterstattung über den christlichen Glauben in den öffentlich-rechtlichen Medien stark zugenommen habe. Gerade deshalb warb er dafür mutig, fröhlich und fundiert Zeugnis vom Glauben abzulegen.

Der Abend endete mit einer Aussprache, an die sich ein Dank an den Referenten durch Gemeindepastor Andreas Otto anschloss.

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