Bezirkssynode mit Feier-Abend
Die Bezirkssynode Berlin-Brandenburg tagte bei sonnigem Frühlingswetter und in idyllischem Ambiente im Potsdamer Friedenssaal am Rande des Schlossparks Sanssouci am 17. und 18. April dieses Jahres. Ganz oben auf der Tagesordnung für die 29 Synodalen stand die Strukturveränderung im Kirchenbezirk. Dazu waren im Vorfeld vom Bezirksbeirat Stellungnahmen aus allen Gemeinden erbeten worden, welche zum Auftakt der Synode präsentiert wurden. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie ein zukünftiger Weg der Versorgung und Verantwortung aussehen kann, bei dem niemand abgehängt, aber der Realität Rechnung getragen wird, dass der Bezirk 2026 mit neun und ab 2030 mit sechs Pfarrstellen planen muss.
Nach konstruktiven und ehrlichen Gruppengespräch am Samstag, an denen sich auch als Gast Propst Stefan Dittmer aus Dresden beteiligte, beschloss die Synode einen gemeinsamen Vorschlag der Pfarrstellenzuschnitte und bittet nun die Gemeinden des Bezirks darum, diesen mit Leben zu füllen. Darüber hinaus werden alle Gemeinden und Vorstände aufgefordert, in Zusammenarbeit mit dem Bezirksbeirat eine konkrete Perspektive für die Zeit ab 2030 zu entwickeln.
Daneben beschloss die Synode den Haushaltsplan für das laufenden Jahr und hörte Berichte des Propstes, vom Jugendkoordinator und den Beauftragten für Mission und Arbeitsschutz.
Für den Zeitraum von 2027 bis 2031 wurden als Delegierte für die Kirchensynode Pfarrer Kirsten Schröter, Dr. Antje Goertz, Chritine Schlechter und Amos Krieser gewählt.
Pfarrer Christoph Schulze tritt im Sommer in den Ruhestand. Die Synode verabschiedete ihn gebührend und dankte ihm für sein langes Wirken im Bezirk. Er war neben dem Gemeindedienst im Bezirksbeirat aktiv und als stellvertretender Superintendent hat er viele Kontakte gepflegt und Gemeinden und Pfarrer begleitet.
Neben allen schweren Themen und Herausforderungen kam bei der Synode aber auch die Freude nicht zu kurz; die Freude über einen Gott, der uns versorgt und uns in eine kirchliche Gemeinschaft stellt, in der wir uns auch jenseits von der eigenen beschränkten Sicht bereichern, ermutigen und stärken. Um das zu feiern, wurde am Freitagabend zu einem gemeinsamen Hauptgottesdienst und einem anschließenden Feier-Abend in den Friedenssaal eingeladen. Neben den Synodalen kamen auch einige Gemeindeglieder der gastgebenden Potsdamer Gemeinde und aus Berlin dazu.