SELK-Aktuell

„Kirmesgottesdienst“ in Allendorf/Lumda

WSchillhahnGanz Allendorf ist auf den Beinen, wenn rund um das Rathaus vier Tage lang Kirmes gefeiert wird. Selbstverständlich gehört zu den festlichen Tagen der ökumenische „Kirmesgottesdienst“, der am 26. Juli gefeiert wurde und der nicht unwichtig ist für das Zusammenleben in der Stadt. Auch in diesem Jahr sind viele Menschen in das Festzelt gekommen. Die Evangelische Gemeinde, die Ev.-luth. Gemeinde (SELK) und die kath. Gemeinde haben den Gottesdienst unter dem Thema „Gemeinsam statt einsam“ vorbereitet. Pfarrer Wolf Glänzer (ev. Gemeinde) und Sup. i.R. Wolfgang Schillhahn (SELK) haben, unterstützt von Lektorinnen aus allen Gemeinden den Gottesdienst gefeiert, der vom ökumenischen Stadtchor (Leitung Armin Piewa-Moormann; Freya Schröder) und vom Posaunenchor (Leitung Arndt Roswag) musikalisch begleitet wurde.

Nach einem Anspiel für drei Sprecher (verfasst von Lektorin Anja Hagemann Becker) wurde auf die Predigt eingestimmt, in der Pfarrer Schillhahn den Text Prediger 4,9-13 auslegte und an die „Krankheit Einsamkeit“ erinnerte, die unser Leben begleitet und auch mitten im Kirmestrubel zu finden ist. Die Predigt, mit lebensnahen Beispielen, endete mit dem trostvollen Evangelium, dass wir einen Gott haben, der uns auch dann nicht vergisst, wenn uns alle Menschen vergessen. „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn Jesus Christus für uns ans Kreuz gegeben hat.“ Wir werden erinnert, dass unsere Gemeinden gute Plätze sein sollen, an dem Menschen gemeinsam und nicht einsam leben. Jede Gemeinde ein „Anti-Einsamkeits-Ort“ um Jesu Christi Willen.

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