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Wieder ein voller LKW für Moldawien

HumanitaereHilfeNachdem im April/Mai in der Sammelstelle Lehrte/Arpke eine sehr große Menge an Hilfsgütern abgegeben wurde, ist seitdem jeden Dienstag ein Team von 3 bis 5 Frauen am Sortieren und Packen. Das Spendenaufkommen war so groß, dass man im Zelt kaum mehr Platz dafür hatte. „Freundlicherweise stellte mir die Betreiberin des Gewerbegebiets einen Platz in einer Halle zur Verfügung und ich konnte die ersten 14 fertig gepackten Paletten dorthin auslagern. Das war eine große Hilfe“, sagt Almuth Müller, Projektleiterin in Arpke. „Leider entsprachen die Spenden längst nicht alle meinen Erwartungen und wir mussten etliches aussortieren“, fügt sie hinzu.

Mehrere Autoanhänger mit fleckiger Kleidung, verdreckten Schuhen, zerschlissenen Geschirrtüchern oder Bettlaken, muffeliger Babywäsche, gelber Unterwäsche und Kleidung voller Katzen- oder Hundehaaren und etliches mehr, was man einem guten Freund nicht angeboten hätte, wanderten so zur Müllkippe. Wenn da nicht auch die vielen Kartons mit gebügeltem Inhalt, wohlduftend, wenn man den Deckel öffnet und ordentlich gepackt, wären, könnte den Frauen die Lust an der humanitären Hilfe schnell vergehen. Am 21. Juli konnte der LKW in der Sammelstelle in Arpke beladen werden. Alles klappte nach Plan. Neben 1.041 Kartons wurden auch 1 Heimorgel, 3 Keyboards, 1 Tafel, 33 Kindergefährte, Matratzen, Kinderwagen und viel Kleinspielzeug verladen. Nachdem sämtliche Papiere – und jedes Mal wird der Stapel mit den nötigen Papieren höher - ausgedruckt waren und der Zoll am folgenden Tag den LKW endlich verplombt hatte, startete der LKW Richtung Moldawien. In Brinceni, dem Zielort, angekommen, warteten die Bewohner der psychiatrischen Klinik schon mit Vorfreude auf die Hilfslieferung.

Inzwischen ist in der Sammelstelle schon Endspurt beim Sortieren und Packen der letzten Bananenkartonstapel, denn in der ersten Oktoberhälfte soll ein zweiter LKW beladen werden. Dann ist die Hauptstadt der Republik Moldau das Ziel. Unter den Hilfsgütern wird sich eine Küchenzeile aus einer Großküche in Hermannsburg befinden. „Das ist für mich wirklich aufregend, weil ich solch große Küchengeräte (Schwenkpfanne, Suppenkessel, Konvektomat) bisher noch nicht auf meiner Ladeliste hatte. Aber mit Gottes Hilfe, Geduld und Spucke und die Hilfe starker freiwilliger Männer (die ich allerdings noch finden muss), wird es bestimmt klappen“, sagt Almuth Müller.

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