13. Treffen der synodalen Einheitskommission (SynKoEinheit)
Fast genau ein Jahr nach ihrer konstituierenden Sitzung traf sich die SynKoEinheit zum 13. Mal per Videokonferenz am 15. Oktober. Gemeinsam mit dem externen Beratungsteam Dr. Valentin Dessoy und Ursula Hahmann wurde die Vorstellung des geplanten Prozesses auf der kommenden Tagung von Kirchenleitung und Kollegium der Superintendenten vom 21. bis 24. Oktober sowie der Sondersitzung des Allgemeinen Pfarrkonvents am 30. Oktober besprochen.
Der vorgeschlagene Prozess trägt den Namen „Wegzeit“. Er soll der Vergewisserung des Kirche-Seins und der Verständigung über den zukünftigen Weg als Kirche zwischen Einheit und Trennung dienen. Die Idee dahinter: miteinander einen Weg gehen, Etappe für Etappe, und sich dafür bewusst Zeit nehmen. Erste Informationsmaterialien zur Wegzeit können ab sofort auf der SELK-Homepage HIER eingesehen werden.
Der SynKoEinheit ist es ein wichtiges Anliegen, die SELK-Öffentlichkeit bereits zu diesem Zeitpunkt über den Prozess zu informieren, auch wenn die notwendige Beratung und Entscheidung im Kollegium der Superintendenten und dem Allgemeinen Pfarrkonvent noch ausstehen. Für die Gemeinden entsteht derzeit ein Konzept mit besonderen Gottesdiensten und verschiedenen Formaten zur weiteren geistlichen Vertiefung. Es lässt Pfarrern und Gemeinden Raum, die Wegzeit vor Ort passend zu gestalten.
Die SynKoEinheit ist der Kirchenleitung sehr dankbar für ihre Unterstützung des Prozesses, der zunächst das Ziel hat, „gemeinsam zur Ruhe zu kommen, neu auf Gottes Wort zu hören und Christus zu feiern. Dann fragen wir gemeinsam neu nach dem „Warum“ unseres Glaubens – nach dem tragenden Grund und dem Kern unserer Hoffnung – und nach dem „Wozu“ unseres Kircheseins.“
Bischof Hans-Jörg Voigt D.D. dankt der SynKoEinheit für ihre engagierte Arbeit: Er selbst kann sich gut vorstellen, „dass eine besondere Zeit des Innehaltens, Betens, des Hörens auf Gottes Wort, der Beichte und des heiligen Abendmahls der Kirche gut tut. Das Kollegium der Superintendenten und der Allgemeine Pfarrkonvent können auf einer breiten Informationsbasis nun ihre Entscheidungen dazu treffen.“
Die SynKoEinheit freut sich weiterhin über intensives Gebet für den geplanten Prozess, ebenfalls über ermutigende und auch kritische Rückmeldungen. Ein Spendenkonto zur Deckung der Kosten ist bei der Deutschen Bank Hannover, IBAN: DE47 2507 0024 0444 4444 00, BIC: DEUTDEDBHAN, Kontoinhaberin: Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche, Verwendungszweck: „Wegzeit“ eingerichtet. Auf diese Weise wird die Kirchenkasse durch den Prozess möglichst wenig belastet. Allen Spenderinnen und Spendern an dieser Stelle schon einmal ein sehr herzliches: „Vergelt’s Gott!“