Humanitäre Hilfe ist auch irgendwie Diakonie
Das ELM (evangelisch-lutherisches Missionswerk) in Hermannsburg bot dem Verein Humanitäre Hilfe Osteuropa e.V. im Sommer eine Küchenzeile aus ihrer Großküche als Spende an. So war es möglich, dass ein weiterer LKW mit Hilfsgütern am 15. Oktober 2026 von Arpke aus in die Republik Moldau fahren konnte. „Solch ein Angebot ist genauso wertvoll wie z.B. Krankenhausbetten“, sagt Almuth Müller und ergänzt: „Ohne zu zögern schlug ich zu“! Herr Hilmer, der Hausmeister in der ELM, baute einen Großteil der Geräte (drei Suppenkessel, den Herd und die gesamten Zwischenteile) ab, sodass die angereiste zweiköpfige Delegation aus Hamburg nur noch die gusseiserne Schwenkpfanne, den Konvektomat und die Dunstabzugshaube demontieren mussten.
Wenige Tage später stand der LKW bereit und die ca. 5 Meter lange Küchenzeile wurde verladen. Außerdem wanderten 2 Arbeitstische, 1 Wandregal und eine große Mittelinsel (alles aus Edelstahl), dazu eine Spülmaschine und eine Waschmaschine (beides aus der Zionsgemeinde Hamburg angeliefert) und 30 Pakete Waschpulver in den LKW. Der 40-Tonner wurde dann mit sehr vielen Spenden und Hilfsgütern (sogar mit einem riesengroßen Trampolin) der Christusgemeinde Lachendorf, der Bethlehemsgemeinde Hannover, der St. Stephansgemeinde Wittingen, der Gemeinde „Des Guten Hirten“ Guben und vieler Privatpersonen aus Arpke und Umgebung in Arpke beladen. Bereits am darauffolgenden Montag konnten die 14,5 Tonnen in Chisinau entladen werden.