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Dresdner Posaunenchor feierte 75-jähriges Jubiläum

BlaeserDresdenAm Reformationstag feierte der Posaunenchor der Dresdner Dreieinigkeitsgemeinde der SELK sein 75-jähriges Bestehen. Mit vielfältiger Literatur und festlicher Choralbegleitung gestalteten die Bläser den Reformationsgottesdienst. Dieser ist auf dem YouTube-Kanal der Gemeinde hier abrufbar. Bewegend der Chorsatz von Albert Becker: „Erhalt uns Herr bei deinem Wort“ vom Posaunenchor, der Sängerchor dazu „Einen anderen Grund kann niemand legen“. Zum Ausgang erklang eine Bearbeitung von Traugott Fünfgeld zu „Ein feste Burg.“

Der Posaunenchor wird derzeit interimsweise von Johannes Mittrach geleitet, doch auch der eigentliche Posaunenchorleiter Jonathan Voigt und der kirchenmusikalische Grandseigneur Ulrich Schroeder waren aktiv dabei. Im Anschluss an den Gottesdienst versammelte sich der Posaunenchor mit ehemaligen und aktiven Mitgliedern für Fotoshooting und Sektempfang. Dabei kamen die zwei anwesenden Gründungsmitglieder zu Wort: Gottfried Graupner und Günther Herbst, der die ganzen 75 Jahre über bis heute treues Mitglied des Posaunenchors ist.

Angeregt durch das allsonnabendliche Turmblasen vom Turm dieser Kirche, entsann Graupner sich des Vorkriegs-Posaunenchores unserer Dresdner Trinitatis-Gemeinde der Ev.-Luth. Freikirche. Daraufhin sprach Graupner den Leiter des Posaunenchores der Apostelkirche, Herrn Walter Heinrich an, ob er bereit sei, Bläser aus unserer Gemeinde zu diesem Zweck auszubilden. Herr Heinrich sagte zu, und so fanden sich am 3. August 1951 zunächst 4 Bläser zu einer ersten Probe in unserer Gottesdienststätte in der Bautzener Straße 88 zusammen. Diese Vier waren: Heinrich Müller, Gottfried Graupner, Friedrich Eismann und als Jüngster Günther Herbst. Durch intensive Probenarbeit und fleißiges Üben war es möglich, am 31. Oktober 1951 erstmalig im Gottesdienst zwei Choräle zu spielen: "Ein feste Burg ist unser Gott ..." und "Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort ..." Dieses Quartett war der Anfang.

Es schloss sich ein gemeinsames Mittagessen mit Gemeinde und Gästen an. Der Tag war geprägt von Dankbarkeit gegenüber unserem himmlischen Vater, der den Segen der Kirchenmusik und Glaubensgemeinschaft schenkt und dem allein die Ehre gebührt.

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