
Bischof Hans-Jörg Voigt besuchte die 69. Tagung der LCMS
Der leitende Geistliche der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), Bischof Hans-Jörg Voigt D.D. (Hannover), besuchte auf Einladung von Präses Dr. Matthew C. Harrison (St. Louis, USA) die 69. Tagung der Lutherischen Kirche Missouri Synode (LCMS) in Phoenix (Arizona, USA). Das Thema der Synodaltagung, die vom 18. bis 23. Juli 2026 im Phoenix Convention Center stattfand, beinhaltete den Osterruf der Kirche: „Christ is risen indeed, Alleluja– Der Herr ist wahrhaftig auferstanden - Halleluja“, verbunden mit den Worten des Apostels Paulus: „Nun aber ist Christus auferweckt von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind. Denn da durch einen Menschen der Tod gekommen ist, so kommt auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten. Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden.” (1. Korinther 15,20-22). Der Eröffnungsgottesdienst am Samstag, 18. Juli 2026, und die täglichen Andachten folgten diesem Osterthema.
Altbischof Diethardt Roth: 85 Jahre
Dr. Diethardt Roth, Melsungen, emeritierter Bischof des SELK, wird am 24. Juli 85 Jahre alt. Er war als Lehr- und Pfarrvikar und dann als Pfarrer von 1969 bis 1996 an der Christusgemeinde in Melsungen tätig, wo er mit seiner Frau Susanne, geborene Ziemer, auch im Ruhestand lebt. Aus der Ehe sind drei Kinder hervorgegangen. Kirchenleitend wirkte der Jubilar zunächst als Superintendent des Kirchenbezirks Hessen-Nord, dann als Propst des Sprengels Süd und schließlich mit Dienstsitz in Hannover von 1996 bis 2006 als Bischof der SELK. In zahlreichen kirchlichen Bereichen hat er sich während seiner gesamten Zeit im aktiven Dienst der SELK und weit darüber hinaus engagiert, so in der Kirchenmusik und schwerpunktmäßig in der Diakonie. Bis in das Sommersemester 2026 hinein hat er langjährig als Dozent für Kirchenrecht an der Lutherischen Theologischen Hochschule der SELK gelehrt.
Kirche dankt einem engagierten Musiker - Wolfgang Knake verstorben
Am 17. Juli 2026 verstarb in Berlin an den Folgen einer schweren Operation im Alter von 78 Jahren Wolfgang Knake. Wolfgang wuchs als Sohn eines Schneidermeisters zusammen mit drei älteren Schwestern in Stadthagen auf und kam nach seiner Ausbildung als Textilkaufmann in Bückeburg 1967 nach Berlin. Seine erste Anstellung fand er bei einem renommierten Herrenausstatter auf der Schlossstraße in Berlin-Steglitz. Nach Feierabend tauchte er in Jugendkreisen verschiedener Berliner Gemeinden auf, wo er – so eine schöne Anekdote – einmal wegen seines gediegenen Outfits zunächst für den neuen Vikar gehalten wurde. „Die mehr oder weniger betuchte Kundschaft zum Kauf von edlem Zwirn zu überreden, daran hatte Wolfgang mittlerweile immer weniger Interesse; seine Neigung lag, geprägt durch seine musikalischen Ambitionen in Stadthagen, eher bei der Trompete“, stellt ein enger Wegbegleiter fest. So fand er bald Anschluss an eine engagierte Bläsergruppe in der Weddinger Gemeinde.
Neuauflage des Heftes „Der HERR“
Neues Gewand, bewährter Inhalt – so hat das Amt für Gemeindedienst der SELK jetzt das Heft „Der HERR“ in dritter Auflage herausgebracht. Es ist nun durchgehend farbig gestaltet und nimmt auf das aktuelle Gesangbuch ELKG² sowie auf Luthers Bibelübersetzung in der Fassung von 2017 Bezug. „Der HERR“ eignet sich für die christliche Erstunterweisung Erwachsener. In sechs Teilen und insgesamt 34 Lektionen wird knapp und anschaulich alles behandelt, was für den Einstieg ins Christsein und in die lutherische Kirche wichtig ist. Das Heft kann zum Preis von 1,50 Euro über das Kirchenbüro der SELK bezogen werden.







