
150-jähriges Gemeindejubiläum in der Auferstehungskirche Marburg
Am 12. Sonntag nach Trinitatis, feierte die nun mit den früheren Gemeinden Treisbach und Warzenbach verschmolzene Gemeinde Marburg ihr 150-jähriges Gemeindejubiläum mit Gästen aus der Ökumene und den Nachbargemeinden. Im musikalisch festlich gestalteten Gottesdienst entfaltete Pfarrer Manfred Holst im Predigtwort die Aussage des Apostels Paulus, dass niemand einen anderen Grund legen könne, außer dem, der gelegt ist: Jesus Christus (1. Korinther 3). Eine besondere Freude war es, dass in den Grußworten von Dekan Dr. Burkhard Freiherr von Dörnberg für die Evangelische Kirche in Marburg (EKKW) und Dechant Sebastian Blümel für die Römisch-Katholische Kirche in Marburg die ökumenische Verbundenheit mit der SELK gewürdigt wurde. Weitere Grußworte sprachen Propst Jörg Ackermann, Melsungen, und Kirchenvorsteher Christian Heicke, Dreihausen. Er überbrachte Gruße der Nachbargemeinde Dreihausen und erinnerte daran, dass am Anfang der Geschichte der Gemeinde der Dreihäuser Pfarrer Heinrich Schedtler die Marburger Gemeindeglieder seelsorgerlich und gottesdienstlich betreute.
Mit Paul Gerhardt westwärts auf dem Ruhrtal-Radweg
Die Fahrt startete mit 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmern (9 E-Bikes und 5 "Bio-Bikes" ohne elektrische Unterstützung) in Winterberg/ Sauerland und endete in Duisburg. Die Fahrstrecken lagen zwischen 32 und 62 km täglich, insgesamt waren es 280 km. Unter der organisatorischen Leitung von Hans Holland-Moritz (Bergheim) gab es viel Radfahrvergnügen auf weitestgehend naturnahen (bzw. wieder-hergestellten) Strecken an der Ruhr ab Ruhrquelle und Emscher bis zur Einmündung der Ruhr in den Rhein. Die theologisch-seelsorgerliche Begleitung hatte Pastor i.R. und Spiritual Johannes Dress (Bad Bevensen). Thema war das Paul-Gerhardt-Jahr 2026 (350. Todesjahr) mit Bibeltexten und ausgewählten Liedern des Theologen und Dichters, teils sehr vertraut, teils eher unbekannt, aber immer mit viel Tiefgang.
Material für den Diakoniesonntag
Am 30. August, dem 13. Sonntag nach Trinitatis, laden die Lesungen zur Feier des Diakoniesonntags ein. Bereits am 3. Juli wurde das doppelte Anliegen der Diakoniekollekte über SELK-Aktuell veröffentlicht. Die Kollekte ist je zur Hälfte für die Arbeit mit Geflüchteten und für einen diakonisch–missionarischen Aktionstag im April 2027 bestimmt. Materialien zu diesem Anlass sind durch die Kirchenleitung an die Pfarrämter versendet worden und sind auch HIER auf der Diakonieseite abrufbar. Die Diakoniedirektorin Berit Otto ist erfreut, dass der Konvent der Diakoninnen und Diakone der SELK und Pastoralreferentin Claudia Matzke der Bitte des Diakonierates nachkamen und die Materialien erstellten. In diesem Jahr wurden Kindergottesdienste für jüngere und ältere Kids, eine Vorbereitung für einen Jugend-, Haus- oder Bibelkreis, die Verkündigung/Predigt in der geistlichen Verantwortung des Superintendenten Henning Scharff, Liedvorschläge und Fürbitten vorbereitet.
Einheitliche Farsi-Texte – Arbeitsgruppe trifft sich in Berlin-Steglitz
Am 18. August trafen sich 10 Personen in den Räumen der Dreieinigkeitsgemeinde Berlin-Steglitz zur gemeinsamen Arbeit an liturgisch verwendeten Farsi-Texten, darunter Pfarrer Dr. Gottfried Martens (Berlin-Steglitz), Pfarrer Dr. Christian Tiews (Hamburg) und Pfarrer und Missionar Hugo Gevers (Leipzig), sowie Diakonin Kim Bueltmann (Leipzig). Außerdem arbeiteten vier Muttersprachler aus Hamburg und Leipzig sehr engagiert mit. Die Arbeitsgruppe hatte eine Bitte zur Vereinheitlichung relevanter Texte aus dem Treffen, zu dem alle mit Farsi-Arbeit betrauten Gemeinden und Personen regelmäßig alle drei Monate online eingeladen werden, erhalten.








