Autobahnkirche RUHR ist Geschichte
Am 31. Januar 2026 verabschiedete sich der Trägerverein im Beisein von Vereinsmitgliedern, von Freunden und der Presse von der Autobahnkirche RUHR in Bochum. Seit der Eröffnung im Mai 2010 standen die Türen der Epiphaniaskirche der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in der Dorstener Straße jeden Tag für Besucherinnen und Besucher offen und luden ein zu Rast, Besinnung und Gebet. Durch den Tag der Autobahnkirchen im Juni, den Gedenkgottesdienst für Opfer im Straßenverkehr im November und zahlreiche Ausstellungen wurde der Ort in der Region bekannt und der gut sichtbare Turm eine Landmarke für die Stadt Bochum an der A 40.
Mitglieder des Vereinsvorstandes erinnerten in kurzen Reden an die Bedeutung der Autobahnkirche, brachten ihr Bedauern und ihren Dank für die 15 Jahre zum Ausdruck. Die Pfarrer i.R. Andreas Volke und Karl-Heinz Gehrt nahmen die Schilder an den Eingängen ab und holten die Fahne ein. Eine Firma nahm mit Hubarbeitsbühne die Banner mit der Aufschrift „Komm mal zur Ruhe. Deine Autobahnkirche“ vom Kirchturm ab. Damit ist die einzige Autobahnkirche, die in einem Kirchgebäude einer SELK-Gemeinde beheimatet war, und die einzige mitten im Ruhrgebiet nun Geschichte.