Verkauf und Entwidmung der Epiphanias-Kirche in Bochum
Nur einen Tag vor dem 96. Kirchweihjubiläum wurde die Epiphanias-Kirche in Bochum am 1. Februar 2026 entwidmet. Die Einigkeits-Gemeinde sah sich aus finanzieller Not gezwungen, ihre Epiphanias-Kirche, die am 2. Februar 1930 eingeweiht wurde, zu verkaufen. Die Kosten für den Unterhalt und die erforderlichen Sanierungsarbeiten überstiegen die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde. Pastor Benjamin Lippa predigte in der voll besetzten Kirche zum Thema der Offenbarung des Johannes im ersten Kapitel, Verse 17,18 und wollte damit der Gemeinde Mut für die Zukunft machen. Nach der Entwidmung durch Superintendent Michael Otto und dem Schlusschoral verließen die Besucher bewegt die schöne Kirche, die für viele Heimat war.
Anschließend wurde zu einem Empfang in den Gemeindesaal auf dem Lutherhof der 2025 entwidmeten Kreuz-Kirche eingeladen. Nach den Grußworten, u.a. vom Oberbürgermeister der Stadt Bochum, konnten die Besucher bei Kaffee und Kuchen Erinnerungen austauschen.
Mit dem Verkauf der Epiphanias-Kirche an einen Privatmann, wird die im Bauhausstil 1930 erbaute Kirche weiterhin als sichtbare Landmarke erhalten bleiben, aber einer neuen weltlichen Nutzung zugeführt werden.
Für die Zukunft plant die Einigkeits-Gemeinde einen hellen und modernen Anbau an das Gemeindehaus auf dem Lutherhof, in dem dann die Gottesdienste gefeiert werden.