SELK-Aktuell

Zentraler Farsi-Gottesdienst in Hannover

HannoverAuf Einladung der St. Petri-Gemeinde Hannover und Anregung der Missionare Dr. Christian Tiews (Hamburg) und Pasi Palmu (Stelle) kamen nach dem Vormittagsgottesdienst iranische Gemeindeglieder aus Braunschweig, Hannover, Hamburg und Wolfsburg zu einem weiteren Gottesdienst um 12.30 Uhr in der St. Petri-Kirche in Hannover zusammen. Diese Idee war im Nachgang zur 1. Perserkonferenz in Wittenberg im Februar diesen Jahres entstanden (SELK-Aktuell und SELK_news berichteten).

Im Gottesdienst, der vollständig auf Farsi von Missionar Palmu geleitet wurde und in dem Missionar Dr. Tiews die Predigt über den verlorenen Sohn hielt (Lukas 15), nahmen auch gut 15 deutsche Gemeindeglieder der St. Petri-Gemeinde teil, die sich so einmal in die Lage versetzen konnten, wie es ist, wenn der Gottesdienst nicht in der Muttersprache gefeiert wird - eine große Herausforderung. Diesem wurde aber durch Übersetzungen der Lieder und der Predigt ins Deutsche abgeholfen. Dass sprachliche Barrieren in der Gemeinde Christi durch den Heiligen Geist überwunden werden, wurde u.a. bei der gemeinsamen Feier des Heiligen Abendmahls deutlich. Neben Meysam Rikhtehgaran (Hannover), der sich um die musikalische Begleitung mit Hilfe eines Freundes kümmerte, liefen die Fäden vor allem bei Kirchenvorsteher Stefan Goudarznami (Hannover) zusammen, der viele iranische Gemeindeglieder der St. Petri-Gemeinde motivierte, dass der anschließende persische Imbiss bereits am Sonnabend vorbereitet und dann am Sonntag zu einem Festessen wurde. Erfüllt und dankbar fuhren alle Gottesdienstbesucher am Nachmittag wieder in ihre Heimatorte zurück - mit dem Wunsch, dass dieses Zusammentreffen und Vernetzungstreffen nicht das Letzte seiner Art gewesen sein soll.

© 2026 | SELBSTÄNDIGE EVANGELISCH-LUTHERISCHE KIRCHE (SELK)