Konvent Berlin-Brandenburg tagte | 10.11.2018

Kirchensynode, Diaspora und gottesdienstliche Lesungen
SELK: Konvent Berlin-Brandenburg tagte in Berlin-Zehlendorf

Berlin, 10.11.2018 - selk - Am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche fand unter der Leitung von Superintendent Peter Brückmann (Berlin-Wedding) in den Räumen der Mariengemeinde in Berlin-Zehlendorf der letzte reguläre Pfarrkonvent des Kirchenbezirks Berlin-Brandenburg der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) im laufenden Jahr statt. Nach der Arbeit an dem für die Predigt am Vorletzten Sonntag im Kirchenjahr, 18. November, vorgesehenen Bibelabschnitt (Die Offenbarung des Johannes, Kapitel 2, Verse 8 bis 11), vorbereitet von Pfarrer Hinrich Brandt (Greifswald), berichteten die Konventualen aus ihren Kirchengemeinden. Gewürdigt wurde der Begegnungskonvent der Kirchenbezirke Berlin-Brandenburg und Rheinland-Westfalen im September dieses Jahres. Propst Gert Kelter (Görlitz) berichtete aus der Kirchenleitung, Superintendent Brückmann von der Herbsttagung der Kirchenleitung und des Kollegiums der Superintendenten und aus dem Bezirksbeirat.

Der Konvent befasste sich mit der Benennung von Kandidaten für die 14. Kirchensynode der SELK in Bad Emstal-Balhorn, die vom 21. bis zum 26. Mai 2019 stattfinden soll. Der Kirchenbezirkssynode, die am 8. und 9. März 2019 in den Räumen der Augustana-Gemeinde der SELK in Berlin-Wedding abgehalten werden soll, werden vom Pfarrkonvent die Pfarrer Brandt, Johann Hillermann (Berlin-Mitte) und Hans-Hermann Holst (Schwerin) zur Wahl in die Kirchensynode vorgeschlagen. Brückmann ist als Superintendent geborenes Mitglied der Kirchensynode. Die als Delegierte vorgeschlagenen Gemeindevertreter werden durch die zuständigen Gemeindepfarrer zunächst angefragt. Unbeschadet dessen haben die Kirchengemeinden und die Kirchenbezirkssynode selbst die Möglichkeit, Synodalkandidaten für die vierjährige Synodalperiode zu benennen.

Der zweite Konventstag wurde mit einem Beicht- und Abendmahlsgottesdienst in der Marienkirche eröffnet, in dem Pfarrer Bernd Albrecht (Jabel) die Predigt hielt. Anschließend nahm sich der Konvent der Herausforderungen und Besonderheiten der Diasporagemeinden im Kirchenbezirk an. Im Mittelpunkt der Berichte standen die Pfarrbezirke Schwerin, Greifswald und Jabel/Neuruppin. Im Anschluss beschäftigten sich die Konventualen mit der neuen Ordnung der gottesdienstlichen Lesungen und Predigtreihen (http://selk.de/download/Leseordnung-SELK_25-10-2018.pdf). Einhellig wurde der in einem dienstlichen Rundschreiben unterbreitete Vorschlag von SELK-Bischof Hans-Jörg Voigt D.D. (Hannover) aufgenommen, mit dem 1. Sonntag im Advent zwar mit der neuen Predigtreihe I zu beginnen, aber bei den Lesungen zu bleiben, wie sie im Evangelisch-Lutherischen Kirchengesangbuch der SELK für die Sonn-, Feier-, und Gedenktage angegeben sind. Erst mit der Einführung des neuen Gesangbuchs und des neuen Lektionars, die für den 1. Sonntag im Advent 2019 vorgesehen ist, würden dann auch die teils neuen Lesungen in die Gottesdienste eingetragen werden. Dies setzt jedoch voraus, dass die Gemeinden durch die Gemeindeversammlungen sowohl das neue Gesangbuch als auch das neue Lektionar zum Gebrauch freigeben. Des Weiteren befassten sich die Pfarrer mit einem in Aussicht genommenen Bezirks-Gemeindetag 2020. Hier besteht weiterer Beratungsdarf. Informiert wurde über die Bezirksjugendarbeit und den Finanzbeirat. Ein Leitfaden zur Vakanzvertretung soll weiterentwickelt werden.

Der Konvent wurde von Superintendent Brückmann mit dem Reisesegen und dem Dank an die gastgebende Mariengemeinde beendet.

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Ein Bericht von selk_news /
Redaktion: SELK-Gesamtkirche /
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