Weiterer Hilfsgütertransport gestartet | 20.11.2018

Sehnsüchtig erwartete und erbetene Hilfslieferung in Bananenkartons
SELK: Humanitäre-Hilfe-40-Tonner für Glusk/Weißrussland

Lehrte-Arpke, 20.11.2018 - selk - "'Das Abenteuer beginnt', so dachte ich gestern Mittag, als der weißrussische LKW vor meinem Wohnhaus bremste", berichtete Almuth Müller (Lehrte-Arpke), ehrenamtlich tätig für den in der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) beheimateten Verein Humanitäre Hilfe Osteuropa e.V. (http://humanitaere-hilfe-osteuropa.de): "Heute haben wir ihn mit sieben starken Männern und Frauen beladen." Mit 1.279 Bananenkartons, 33 Koffern mit Spielzeug, 25 Sack warmen Decken, Kinderwagen, Fahrrädern, Kinderbetten, Laufställchen und einer Wickelkommode ist er jetzt unterwegs nach Glusk in Weißrussland.

Es war der zweite LKW, der in der seit gut zwei Jahren bestehenden Sammelstelle in Arpke beladen werden konnte. "Es hat etwas von Abenteuer, wenn ich einen enormen Stapel Papiere dem Fahrer erklären, unterschreiben lassen und mitgeben muss", so Müller weiter - "Und er gibt mir wiederum Dokumente, die ich stempeln muss. Er spricht nur Russisch, eine Sprache, die ich nur mit Händen und Füßen spreche." Die Sprachübersetzung vom Handy könne mitunter helfen, werfe aber in der Regel mehr Fragen auf, als dass es Klarheit bringe. Abenteuerlich sehe es aus, wenn ihr Bruder, der den von einem Landwirt aus Arpke geliehenen Stapler fährt, die zwei Meter hoch gepackten Paletten mit den Bananenkartons schwankend auf die Ladefläche des LKWs stelle. "Doch alles ist gut gegangen. Auch die dunklen Regenwolken haben ihre Lieferung bei sich behalten."

Das Zelt in Arpke - die Sammelstelle für die Hilfsgüter - geht jetzt in den "Winterschlaf". Gemeinden, die in den nächsten Monaten Spenden sammeln und in Bananenkartons packen, können diese zur Sammelstelle nach Bötersen bei Sottrum bringen. "Gern nehme ich ab April 2019 wieder Spenden an", erklärt die Verantwortliche für die Arpker Sammelstelle. Denn dass die Hilfe weitergehe, stehe außer Frage. Auf einer Rundreise von Vertretern des Humanitäre-Hilfe-Vereins durch Weißrussland im September sei immer wieder die Bitte zu hören gewesen: "Vergesst uns nicht!" Almuth Müller: "Ein herzliches ,spaciba' - Dankeschön - sage ich allen, die sich auch in diesem Jahr an der Sammlung von Hilfsgütern beteiligt haben."

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Ein Bericht von selk_news /
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