Lausitzer Synode tagte | 24.03.2019

Lausitzer Gemeinden nehmen Strukturprozess an
SELK: Bezirkssynode in Döbbrick

Cottbus-Döbbrick, 24.3.2019 - selk - Die Kirchenbezirkssynode Lausitz der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) tagte am 22. und 23. März in Döbbrick bei Cottbus. Im Mittelpunkt stand die Debatte um die Umsetzung des in der SELK vereinbarten Strukturprozesses, der auf die Einsparung von Pfarrstellen zielt. Ein Arbeitsausschuss hatte dazu verschiedene Möglichkeiten erörtert und Anträge vorbereitet. Wie schwer es den Gemeinden fällt, sich auf diesen Prozess einzulassen, wurde in den Aussprachen deutlich. Denn viele Gemeinden des kleinen Lausitzer Kirchenbezirkes spüren, dass eigentlich etwas ganz anders dran ist. Gemeinden wachsen. Viele Geflüchtete suchen im christlichen Glauben und in den Gemeinden eine neue Heimat. Es müsste eigentlich in die Gemeinden investiert werden. Trotzdem wollen die Gemeinden Hohendubrau-Weigersdorf, Boxberg/O.L.-Klitten und Görlitz Strukturen erarbeiten, in denen die drei Gemeinden mit zwei Pfarrern arbeiten können. Aber auch die übrigen Gemeinden sind aufgefordert zu überlegen, wie sie diesen Prozess unterstützen können. Hilfreich war das Referat von Superintendent Burkhard Kurz (Dortmund), stellvertretender Propst der Region West der SELK, der das Strukturkonzept der SELK vorstellte.

Neben dem Kassenbericht bildeten Wahlen einen weiteren Schwerpunkt. Neu in den Bezirksbeirat wurden Katrin Marsch (Weigersdorf) und Pfarrer Stefan Dittmer (Dresden) als Stellvertreter gewählt. Als Synodale für die 14. Kirchensynode der SELK wurden Pfarrer Daniel Krause (Klitten) und Matthias Hofer (Dresden) gewählt. Außerdem nominierte die Bezirkssynode Alrun Rehr (Hannover) für die Wahl zur Kirchenrätin. Pfarrer Benjamin Rehr (Weigersdorf) wurde zum Jugendpastor gewählt; die vom Jugend-Mitarbeiter-Gremium gewählten Jugendvertreter und der Jugendkoordinator wurden bestätigt. Der Bericht des Diakoniebeauftragten, Pfarrer i.R. Peter Wroblewski (Guben-Schlagsdorf), viele neue Impulse für die diakonische Arbeit in den Gemeinden erkennen. Besonders zur Diakonierüstzeit vom 25. bis zum 27. Oktober in Wittenberg unter dem Thema "Würdigung, Motivation und Begleitung ehrenamtlicher Mitarbeit in der Gemeindediakonie" wurde eingeladen.

Superintendent Michael Voigt (Guben) dankte am Ende der Gemeinde in Döbbrick für ihre Gastgeberschaft sowie allen an der Vorbereitung und Durchführung der Synode Beteiligten, insbesondere dem Präsidium, Rektor Markus Müller (Guben) und Katrin Marsch (Weigersdorf).

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Ein Bericht von selk_news /
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