Hilfe für Mosambik: hohes Spendenaufkommen | 08.05.2019

Reiches Spendenauskommen für Zyklon-Opfer in Mosambik
SELK: Spendenaufruf findet große Resonanz

Sena/Beira (Mosambik), 8.5.2019 - selk - Mit großer Dankbarkeit sehen die Lutherische Kirchenmission (LKM) und das Diakonische Werk der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) das bisherige Ergebnis des Ende März gestarteten Spendenaufruf für die von einem Zyklon betroffenen Menschen in Mosambik: Wie Diakoniedirektorin Barbara Hauschild (Dortmund) mitteilte, waren bis einschließlich April bereits 68.000 Euro auf dem Konto von "Diakonie Katastrophenhilfe" eingegangen. Diese Mittel werden zurzeit je nach aktuell angemeldetem Bedarf nach Mosambik weitergeleitet. Missionar Carlos Walter Winterle koordiniert die Vergabe der Gelder in enger Absprache mit den Verantwortlichen der LKM-Partnerkirche, der Igreja Cristã da Concórdia em Moçambique (Christliche Concordia-Kirche Mosambik | ICCM) und den direkt Betroffenen vor Ort in Mosambik. Auch aus den USA und Brasilien waren 31.500 Dollar als Soforthilfe eingegangen, dazu 28.000 Rand aus Südafrika.

Missionar Winterle teilte mit, was mit diesen Spenden bereits getan werden konnte: "3.474 Menschen wurde geholfen. 17.800 kg Reis wurden verteilt. 3.560 Liter Speiseöl wurden verteilt, dazu Bohnen, Salz, schwarzer Kunststoff (Plane), Arzneimittel, Mittel zur Wasseraufbereitung und medizinische Hilfe."

Mit den 7.000 Dollar, die noch auf dem Konto der Kirche in Mosambik vorhanden waren, soll zunächst Gemeinden geholfen werden, die bisher noch nicht von Hilfe erreicht werden konnten.

Die Spenden, die von der LKM und der Diakonie Katastrophenhilfe gesammelt wurden, werden nun eingesetzt, um weitere Hilfe zu leisten. "Die Menschen werden noch einige Monate oder länger Hilfe benötigen, bis sie eine neue Ernte haben - wenn sie aufgrund des starken Regens, der immer noch viele Gebiete überschwemmt, rechtzeitig säen und pflanzen können", so Winterle.

In Sena am Sambesi, wo das Theologische Ausbildungszentrum seinen Standort hat, wird voraussichtlich zu Ende Mai eine Wasserversorgung fertiggestellt werden können. Das sollte schon früher geschehen, verzögerte sich aber wegen der Überschwemmungen und des Zyklons. Missionar Winterle berichtet, "dass der Rohrleitungsbau abgeschlossen ist, vom Fluss bis zum Gestell des Wasserspeichers und vom Speicher bis zur Gemeinde. Jetzt fehlt nur noch die Fertigstellung des Bauwerks für den Einbau des Wasserbehälters und die Fertigstellung des kleinen Hauses, das die Motorpumpe schützt. Dann werden wir die Anschlüsse installieren und das ganze Rohrleitungssystem erproben, das Wasser aufbereiten und die Rohrleitung zum Wohle der Gemeinde Tchola und des Theologischen Ausbildungszentrums (Pousada Luterana) einweihen."

In Beira konnte die Gemeinde bereits die kleine Kapelle am Gemeindehaus wieder aufbauen, die beim Zyklon völlig zerstört worden war. Sie bekam einige gebrauchte Bleche, die bei der Reparatur eines Krankenhauses in der Gegend nicht wieder verwendet wurden und auch etwas Holz. Nun wartet noch das Wohnhaus der Gemeinde auf ein neues Dach, damit der Evangelist Chadreck und seine Familie dort wieder einziehen können.

Spenden sind mit dem Stichwort "Mosambik" auf folgendes Konto möglich:

DW SELK - Evangelische Bank
IBAN: DE 04 5206 0410 0000 0048 80 | BIC: GENODEF1EK1

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Ein Bericht von selk_news /
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