Neues Kirch- und Gemeindezentrum in Sottrum | 14.07.2019

Neues Kirch- und Gemeindezentrum in Sottrum
SELK-Gemeinde hat Grundstück gefunden

Sottrum, 14.7.2019 – MK/selk − Gute Nachrichten für die Sottrumer Zionsgemeinde, die der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) angehört: Das Bauamt hat die Bauvoranfrage für eine Kirche und ein Gemeindehaus im örtlichen Gewerbegebiet „Alte Dorfstraße“ positiv beschieden. Da auch die Gemeindeglieder einverstanden sind, gehen die Planungen jetzt in die finale Phase.

Schon seit sieben Jahren wird in der Zionsgemeinde über die Zukunft ihrer Gebäude diskutiert. „Die Kirche aus den 60er- und der Gemeindesaal aus den 70er-Jahren sind nicht nur sanierungsbedürftig, sondern auch zu klein“, betont Johannes Rehr, seit August 2011 Pfarrer der Zionsgemeinde. Dass die Räume aus allen Nähten platzen, hat einen guten Grund: „Unsere Gemeinde ist in den vergangenen Jahren um ungefähr 30 Prozent gewachsen“, erzählt Rehr dankbar. Die ersten Überlegungen, die vorhandenen Gebäude auf dem 1. 400 Quadratmeter großen Grundstück der Gemeinde durch Neubauten zu ersetzen, wurden verworfen. „Das Grundstück ist zu klein dafür“, so Rehr. Zwar würde der Platz für den Bau ausreichen, doch damit stünde, so der Pastor weiter, kaum noch Fläche rund um die Kirche und den Gemeindesaal zur Verfügung.

Daher wurden größere Grundstücke in Augenschein genommen. Doch schnell kristallisierte sich heraus, dass es kaum möglich ist, in einem Wohngebiet eine Kirche zu bauen, ohne auf Widerstand bei einzelnen Anwohnerinnen und Anwohnern zu stoßen. „Das wäre natürlich keine gute Basis“, sagt der Pastor. Inzwischen ist mit dem 5 .500 Quadratmeter großen Grundstück die Suche abgeschlossen. Während das bisherige Pfarrhaus auch weiterhin genutzt werden soll, sollen im Gewerbegebiet – nach den jetzigen Plänen – knapp 670 Quadratmeter Grundfläche bebaut werden. Davon entfallen 354 Quadratmeter auf das Gemeindehaus, der Rest auf die Kirche.

Das Kirchenschiff bietet Platz für 150 Personen, weiterer Raum steht auf der Empore zur Verfügung. An die Kirche schließt sich das Gemeindehaus mit einem 150 Quadratmeter großen Gemeindesaal, der mit einer Trennwand teilbar sein wird, sowie mehreren Räumen an. „Es soll ein schlichtes Gebäude werden, das jeder sofort als Kirche erkennt“, betont Rehr. Angetan ist er von der Lage, die zwar nicht direkt mit der Bundesstraße Kontakt hat, aber von dort und von der Autobahn aus wahrgenommen werden könne.

Die Finanzierung steht auf gesunden Füßen. So können ein Drittel der geplanten Kosten als Eigenkapital eingebracht werden, wobei viele Gemeindeglieder bereits Spenden zugesagt haben. Der verbleibende Restbetrag soll über Darlehen und Zuschüsse finanziert werden. Rehr geht davon aus, dass im kommenden Frühjahr der erste Spatenstich erfolgen wird. Gerne möchte er das Projekt während seiner Amtszeit als Pastor, die in knapp zwei Jahren mit seiner Beruhestandung enden wird, begleiten und abschließen. „Es ist schon etwas Besonderes, in der heutigen Zeit in Deutschland eine Kirche neu zu bauen“, sagt Rehr.

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Ein Bericht von selk_news /
Redaktion: SELK-Gesamtkirche /
Quelle: Rotenburger Kreiszeitung / Mediengruppe Kreiszeitung / Antje Holsten-Körner, 10.7.2019
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