Verabschiedung des Pfarrehepaars Rudzinski | 04.09.2019

Zuversicht und Gottvertrauen für den Weg in Ruhestand und Vakanz
SELK: Verabschiedung des Pfarrehepaars Doris und Norbert Rudzinski

Allendorf/Lumda, 4.9.2019 - selk - Es waren bewegende Tage für die Gemeindeglieder der Zionsgemeinde Allendorf/Lumda und der Bethlehemsgemeinde Grünberg der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK): Das Pfarrehepaar Norbert und Doris Rudzinski wurde am vergangenen Wochenende in Allendorf/Lumda nach 12-jähriger Dienstzeit im Lumdatal in den Ruhestand verabschiedet. Die regen und umsichtigen Kirchenvorstände hatten für die "Entpflichtung und Verabschiedung" des Gemeindepfarrers und seiner Frau ein Wochenende geplant, das für Pfarrer, Pfarrfrau und Gemeinden zu einem unvergesslichen geistlichen Erlebnis wurde.

Es begann am Sonnabend mit der geistlichen Abendmusik, die vom Kirchen- und Posaunenchor (Leitung: Kurt Schneider) gestaltet wurde und durch viele mitwirkende Kinder einen besonderen Klang bekam. Doris Rudzinski wechselte sich an der Orgel mit Bernd Haag ab - und ihr Orgelspiel wirkte wie ihr besonderer Abschiedsgruß an die Gemeinde, die ihre Pfarrfrau als Kirchenmusikerin so viele Jahre erleben durfte.

Nach dem Segen wurden Pfarrer Rudzinski und seine Frau mit herzlichsten Dankesworten und Geschenken verabschiedet. Dabei war zu spüren, wie "Hirte und Herde" in den Jahren zusammengewachsen sind unter Gottes Segen und dass man eigentlich noch einige Jahre hätte weitermachen können.

Für die Überleitung zu einem Grillfest im Pfarrgarten, zu dem Rudzinskis die Gemeinden eingeladen hatten, sorgten Jaira Hoffmann und Isabell Clermont, die als Konfirmandinnen des ersten Jahrgangs Rudzinskis an besondere Erlebnisse und Eigenschaften ihres Pfarrers erinnerten und in einer sehr fröhlichen Weise damit die Dankbarkeit und Segenswünsche aller Konfirmandinnen und Konfirmanden zum Ausdruck brachten.

Am Sonntag feierte eine große Gemeinde mit vielen Gästen einen "Abendmahlsgottesdienst zur Entpflichtung und Verabschiedung des Pfarrerehepaars Rudzinski". Superintendent Theodor Höhn (Oberursel) nahm die "Entlassung aus der Dienstverpflichtung" vor und wünschte sowohl dem Ehepaar Rudzinski als auch der Gemeinde Zuversicht und Gottvertrauen für den Weg in den Ruhestand und in die Vakanz.

Pfarrer Rudzinski stand noch einmal am Altar und auf der Kanzel "seiner Gemeinde" und teilte den Gemeinden das, was ihm in seiner Seelsorge- und Gemeindearbeit so sehr am Herzen lag, noch einmal in Wort und Sakrament aus.

In den Grußworten aus der Ökumene wurde deutlich, dass Pfarrer Rudzinski auch über die eigene Gemeinde hinaus als "Kreuzesprediger" des gekreuzigten Herrn Jesus Christus wahrgenommen und geschätzt wurde. Nachdem die Kinder des Kindergottesdienstes sich mit einem Segenslied von ihrem Pfarrer verabschiedet hatten, karikierte der Jugendkreis während des ausgiebigen Kaffeetrinkens ihren Pfarrer noch einmal liebevoll und drückte dadurch seine Verbundenheit aus, stellvertretend für die Gemeinden.

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Ein Bericht von selk_news /
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