Grundsteinlegung an SELK-Hochschule | 01.11.2019

Neues Haupt- und Verwaltungsgebäude
Grundsteinlegung an SELK-Hochschule

Oberursel, 1.11.2019 - selk - Bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein feierten rund 80 Besucherinnen und Besucher an der Lutherischen Theologischen Hochschule (LThH) Oberursel in Trägerschaft der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) am gestrigen Reformationstag die Grundsteinlegung eines neuen Haupt- und Verwaltungsgebäudes.

Im Rahmen einer gottesdienstlichen Feier, die mit dem Choral "Ein feste Burg" eröffnet und gemeinsam vom Vorsitzenden des Grundstücksvereins der LThH, Prof. Dr. Jorg Christian Salzmann, und LThH-Rektor Prof. Dr. Christoph Barnbrock gestaltet wurde, konnten eine Urkunde mit Beigaben in die Zeitkapsel eingelegt und die Deckplatte des Grundsteins mit der Aufschrift "verbo solo + fide sola" ("allein durch das Wort + allein durch den Glauben") enthüllt werden. Diese Worte hatten als programmatisches Leitwort über dem Eingangsportal des alten Hauptgebäudes gestanden und finden so nun auch im neuen Gebäude ihren Platz.

Segensvoten wurden außer vom Vorsitzenden des Grundstücksvereins und vom Rektor auch vom 1. Studierendenvertreter Noah Müller, von Bibliothekar Alexander Reitmayer als Vertreter der Mitarbeiterschaft, von Kirchenrätin Dr. Silja Joneleit-Oesch für die Kirchenleitung und von Frau Annette Bäder für den Kreis der Freunde und Förderer der LThH gesprochen.

In seiner Ansprache nahm Prof. Dr. Salzmann zwei Worte aus dem biblischen Buch der Sprüche Salomos auf: "Durch Weisheit wird ein Haus gebaut und durch Verstand erhalten. - Der Weisheit Anfang ist die Furcht des Herrn, und den Heiligen erkennen, das ist Verstand." (Sprüche Kapitel 24, Verse 3, und Kapitel 9, Vers 10). Salzmann wies darauf hin, dass Gott seine Kirche baut und menschliches Planen und Bauen im Vertrauen auf ihn geschieht. Der Neubau als Zeichen der Hoffnung sei gegründet in der Hoffnung auf Jesus Christus.

Im Anschluss an die Andacht zur Grundsteinlegung war im Rahmen eines Sektempfangs, bei dem angesichts der winterlichen Temperaturen auch Glühwein ausgeschenkt wurde, Gelegenheit Grußworte zu sprechen. Gleich mehrere Vertreter der Stadt Oberursel und des Hochtaunuskreises waren der Einladung gefolgt. Bürgermeister Hans-Georg Brum überbrachte gute Wünsche für das Bauprojekt, wies auf die Impulse hin, die aus der Hochschule in die Stadt ergangen seien und erinnerte schließlich schmunzelnd in seinem Grußwort daran, dass es der LThH zu verdanken sei, dass sich Oberursel "Hochschulstadt" nennen könne. Der Architekt, Reinhold Schneider, der es sich nicht hatte nehmen lassen, aus der Stadt Norden im Emsland anzureisen, wies mit Blick auf die nun schon siebenjährige Planungszeit, die er mit dem Projekt befasst sei, auf die biblischen Assoziationen von den sieben mageren und sieben fetten Jahren in den Träumen des biblischen Erzvaters Jakob hin und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass das Projekt nun in den "fetten Jahren" angekommen sei. Die Vertreterinnen aus dem Raum der Trägerkirche,  Joneleit-Oesch und Bäder, brachten die Verbundenheit der Kirche mit der Hochschule und die Bedeutung der Hochschule für die Kirche zum Ausdruck.

Die Feier klang bei einem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa der Hochschule aus, bei dem Gelegenheit war, mit den zum Teil weitgereisten Gästen ins Gespräch zu kommen.

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Ein Bericht von selk_news /
Redaktion: SELK-Gesamtkirche /
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