Pfingstcamp in Greifswald | 18.05.2016

Mission possible – alles Roger!
SELK-Pfingstcamp in Greifswald

Greifswald, 18.05. 2016 – selk – Nunmehr zum 27. Mal verwandelten Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) den Garten der Greifswalder Gemeinde in einen Campingplatz. Neben den betreuenden Augen und gestaltenden Gedanken von Jugendkoordinator Norbert Schulz, Sprengelkantor Georg Mogwitz und Pastor Kirsten Schröter aus Angermünde/Marzahn war diesmal als Referent  Missionsdirektor Roger Zieger zu Gast. In sehr verständlicher und kurzweiliger Art sensibilisierte er die 45 Jugendlichen für die Arbeit der Lutherischen Kirchenmission und schlug eine bemerkenswerte Brücke zwischen dem Kampfsport Aikido und missionarischer Arbeit. Dabei hielt es ihn in der Predigt am Pfingstsonntag nur selten hinter der Kanzel, um wirklich _in_ die Gemeinde zu predigen.

Im Rahmen der zwei Themeneinheiten am Samstag und Sonntag gab Zieger Anregungen zu missionarischem Wirken und machte Mut, Zeugnis vom eigenen Glauben zu geben, über die manchmal als einengend empfundenen Grenzen kirchlicher Lehre und Traditionen hinaus. Zudem erhielten die Teilnehmer gratis und in Farbe einen Einblick in die unbekannte Welt sächsischer Vornahmen („Dschennifor“).

Da in diesem Jahr zu Pfingsten die Temperaturen gefühlt mit dem letzten Weihnachtsfest  getauscht hatten, waren das Grillen, das Lagerfeuer, der Kinoabend  und auch das Aufquellen im warmen Whirlpool des Greifswalder Freizeitbades vor allem als Wärmetherapie zu sehen. Zunehmend mehr „Frosties“ rollten dann auch folgerichtig ihre Isomatten in den Nächten im Gemeindesaal oder auch im Kirchraum aus. Der guten Stimmung und der wie immer sehr gechillten und einander zugewandten Atmosphäre tat das Wetter aber überhaupt nicht weh, so dass auch die Pfingstcamp-Debütanten schnell in die tolle Gemeinschaft aber auch die bisweilen skurrilen Rituale integriert waren (so wird z.B. unter tatkräftiger Mithilfe des „Übergabebüttels“ zu Mitternacht unter johlendem Applaus aller Anwesenden das Trikot von einem zum nächsten „Tagesbüttel“ übergestreift – darüber kann man nur lachen, wenn man mal dabei war…).

Einmal mehr wurde deutlich, wie wichtig das Erleben einer solchen Gemeinschaft und eines solchen „Wir-Gefühls“ für die Jugendlichen aber genauso für die betreuenden oder leitenden Personen ist, so dass letztlich alle zwar mit einem gepflegten Schlafdefizit aber auch mit einem äußeren wie inneren Lachen erfüllt wieder in ihren Alltag zurückkehrten.


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Eine Meldung von selk_news
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