Die Kirchenbezirkssynode Berlin-Brandenburg wählte am Freitag, den 28. März, Pfarrer Sebastian Anwand (Potsdam) zum neuen Superintendenten des Kirchenbezirks. Seine Einführung durch Propst Stefan Dittmer (Dresden) fand im Synodalgottesdienst in der Dreieinigkeits-Gemeinde Berlin-Steglitz noch am gleichen Abend statt. Seit September 2024 ist Superintendent Anwand Pfarrer des Pfarrbezirks Potsdam-Luckenwalde. Die Wahl wurde nötig, da sein Vorgänger in diesem kirchenleitenden Amt Pfarrer Roger Zieger am 28. Februar in den Ruhestand gegangen ist.
Vom 22. bis 24. März 2025 probte der Jugendchor des Kirchenbezirks Süddeutschland der SELK in den Räumlichkeiten der Immanuelsgemeinde Stuttgart. Unter der Leitung von Rodney Krick (Stuttgart) studierten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen mehrere Stücke verschiedenster Stilrichtungen ein, welche im Rahmen eines Konzerts am zweiten Novemberwochenende aufgeführt werden sollen. Darunter war auch ein CoSi-Lied, welches aufgenommen wurde und auf dem YouTube-Kanal des CoSis veröffentlicht wird. Neben den Proben war ausreichend Zeit für Gespräche, zwei Spaziergänge bei bestem Frühlingswetter und Gesellschaftsspiele. Das Probenwochenende endete am Sonntag mit einem Gottesdienst der Stuttgarter Gemeinde, welcher durch den Jugendchor mitgestaltet wurde. Der Jugendchor Süddeutschland freut sich über Neuzugänge, welche herzlich zu den nächsten Proben in Pforzheim (27. bis 29. Juni), München (12. bis 14. September) und Ispringen (7. bis 9. November, mit Konzert) eingeladen sind! Die Anmeldung ist über Lena Kautz Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich.
An den sieben Sonntagen vor und am Osterfest hören die Besucherinnen und Besucher der Gottesdienste in der Martin-Luther-Gemeinde Bad Schwartau Predigten zu „Fragen, die Jesus stellte“. Selten kann man diese Fragen mit Ja oder Nein beantworten. Wenn Jesus seine Leute fragt: „Für wen haltet ihr mich?“ oder „Was sucht ihr?“ dann ist er an ihrer Reaktion interessiert. Er lädt sie ein nachzudenken und zu überlegen, was sie denn wirklich antworten sollen. Einer der Prediger ist Gemeindepfarrer Klaus Bergmann. „Unsere Predigtreihe greift diese Fragen von Jesus auf und reicht sie sie an die Hörerinnen und Hörer weiter“, sagt der Seelsorger. „So eröffnen wir einen weiten Raum zum Nachdenken und Antworten. Und: Wir regen an zum Austausch und zur Meditation während der Woche.“
In der SELK wird seit vielen Jahren in vielen Gemeinden missionarisch-diakonische Arbeit unter Persern betrieben. Tausende von iranischen und afghanischen Migranten wurden getauft und sind in ihren jeweiligen Gemeinden aktiv. In enger Zusammenarbeit mit der Lutherischen Kirchenmission (LKM) der SELK und der Lutheran Evangelical Association of Finland (LEAF), hat die Lutheran Church–Missouri Synod (LCMS; USA) eine neue Website erstellt, die Farsi-Ressourcen anbietet und die gemeinsame Arbeit aller Gemeinden vereinfachen möchte. Diese dreisprachige Website heißt nurezendegi.org (auf Farsi „Licht des Lebens“). Ziel der Website ist es, die Missionsarbeit zu unterstützen und zu koordinieren sowie auch Persern weltweit Zugang zum Evangelium zu ermöglichen. Ferner möchte man die Fortbildung von persischen Gliedern unterstützen und interessierte Glieder für potenzielle Leitungsfunktionen in ihren Gemeinden vorbereiten. Bei alledem wird deutlich, dass der Bedarf, Pastoren auszubilden, deren Muttersprache Farsi ist, groß ist.
Pünktlich zum 40jährigen Jubiläum des lutherischen Jugendgästehauses in Homberg/Efze erstrahlen die Bäder in neuem Glanz. Was vor zwei Jahren mit einem großen Schrecken begann, hat nun sein (vorläufiges) gutes Ende gefunden. Ein beträchtlicher Wasserschaden auf zwei Etagen des Jugendgästehauses im Frühjahr 2023 machte es unumgänglich, die im Haus befindlichen Wasserleitungen einer gründlichen Untersuchung zu unterziehen, um weiteren Havarien vorzubeugen. Gleichzeitig bot sich dadurch die Möglichkeit einer kompletten Sanierung der inzwischen 40 Jahre alten Bäder, zunächst auf den betroffenen Etagen. Für diese umfangreichen Arbeiten wurde das Haus Anfang Februar dieses Jahres für vier Wochen geschlossen. Und obwohl die beauftragte Firma, wie bei älteren Häusern fast schon üblich, auch hier in den Wänden, die eine oder andere Überraschung vorfand, konnten die Arbeiten sogar einen Tag früher als geplant, fertiggestellt werden. Sanierungen in diesem Umfang sind leider nicht ganz günstig. Um eine hohe Neuverschuldung zu vermeiden und auch weiterhin jungen und jung gebliebenen Menschen einen Ort der Begegnung in unserer Kirche zu bieten, ist der Trägerverein für jede finanzielle Unterstützung dankbar.
Vom 23. bis 25. Februar 2025 fand in Rom das dritte Treffen des konkordienlutherisch-katholischen Arbeitskreises Augustana (AA) statt. Unter dem Vorsitz von Bischof Dr. Juhana Pohjola und Weihbischof Dr. Peter Birkhofer erörterten die Teilnehmer die Aussagen des Augsburgischen Bekenntnisses zur Ordination und zum Bischofsamt in vor-konfessioneller Perspektive sowie in der weiteren konfessionellen Entwicklung. Als Gast referierte Prof. em. Dr. Josef Freitag in einem Online-Vortrag über das Verständnis des Bischofsamtes im Kontext des Konzils von Trient. Dem Arbeitskreis Augustana gehören Vertreter des International Lutheran Council (ILC) und der Katholischen Kirche an. Das nächste Treffen soll als Videokonferenz im Oktober 2025 stattfinden.
Die Markus-Gemeinde Konstanz der SELK verkauft eine Truhenorgel. Hersteller und Alter der Orgel sind leider unbekannt. Vermutlich handelt es sich um ein "Mönch-Positiv". Sie stand bis in die 1990er-Jahre in der ev. Kirche in Böhringen. Das geschätzt Alter beträgt ca. 50 Jahre. Die Orgel ist voll funktionsfähig und spielbereit. Sie ist in einem guten Zustand und von sehr guter Qualität. Alle wichtigen Informationen können in der öffentlichen Verkaufsanzeige eingesehen werden.
Vom 21. bis 23. März 2025 probte der Jugendchor Ostinato unter der Leitung von Kantor Georg Mogwitz in der Paul-Gerhardt-Gemeinde in Braunschweig. Am Samstag führte er sein derzeitiges Konzertprogramm „in Gottes Garten“ auf. Dabei erklangen Werke von Hugo Distler, Rudolph Mauersberger, Edvard Grieg, Johann Hermann Schein und weiteren. Am Sonntag wurde das Wochenende mit dem Gottesdienst musikalisch abgerundet. Ostinato bedankt sich für die hiesige Gastfreundschaft der Gemeinde und wünscht ihr Gottes Segen.
Am Samstag, 22. März 2025 verwandelte sich der Gemeindesaal der SELK in Dreihausen in eine große, bunte Lego-Baustelle. Den ganzen Tag lang waren zahlreiche Kinder – oft zusammen mit ihren Müttern oder Vätern – mit Eifer am Bauen, Stecken und Stapeln. Überall waren glänzende Augen zu sehen, strahlende Gesichter und kreative Köpfe, die nur so vor Ideen sprühten! Das Angebot eines Lego-Bautags wurde von zahlreichen Familien auch weit über die unmittelbaren Ortschaften hinaus angenommen. Die entstandenen Bauwerke konnten am Sonntag beim Kirchenkaffee von der Gemeinde bestaunt werden. Zuvor feierten die Versammelten einen "Lego-Gottesdienst", in dem zahlreiche Parallelen zwischen dem Lego-Bauen und der Kirche gezogen sowie über den „Baumeister unseres Lebens“ nachgedacht wurde. Das Lego-Bauteam mit Pfarrer André Stolper blicken dankbar auf das gelungene Wochenende zurück: „So viele fröhliche Kinder, dazu zahlreiche neue Kontakte über die Gemeinde hinaus. Das ruft förmlich nach einer Wiederholung!“ Aktuell gebe es sogar Überlegungen, einen Lego-Abend nur für Erwachsene anzubieten, so der Ortspfarrer. Das Legomaterial wurde auf Spendenbasis vom Jugendwerk der SELK zur Verfügung gestellt, ortsnahe Firmen konnten für Sachspenden in Form von Keksen, Süßigkeiten und Mittagessen gewonnen werden.
Der Geschäftsführende Kirchenrat der SELK, Daniel Soluk, war im März beim Kongress Christlicher Führungskräfte (KCF) in Karlsruhe mit dabei. Die mehr als 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hörten spannende Vorträge, Podiumsdiskussionen, Impulse und nahmen an Seminaren teil. Themen waren u.a. Mut, Zukunftsgestaltung, New Work & Gen Z, Persönlichkeitsentwicklung, werteorientierte Führung, Glaubenszeugnisse und -impulse, Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit, Künstliche Intelligenz und Profit & Moral. Als Referenten waren u.a. Johannes Hartl, Boris Palmer, Thilo Stadelmann, Thomas Alexander Baader, Heino Falcke, Hemdat Sagi, Andreas Adenauer, Markus Spieker, Daniela Eberspächer-Roth sowie Alexander Oberschelp vom christlichen Rapper-Duo O'Bros eingeladen. Kirchenrat Soluk nutzte die Gelegenheit für Networking und durfte einige Glieder der SELK persönlich treffen.
Am 27. Februar feierte Pfarrer Horst Hoyer in Cleveland, Ohio seinen 95. Geburtstag. Er stammt aus Gotha und erlebte als 8-jähriger Junge an der Seite seiner Mutter die Gründung der Ev.-luth. Kreuzgemeinde mit. Bei Pfarrer Ernst Gasde wirkte er im Jugendkreis und im Posaunenchor mit und orientierte sich bald auf das Theologiestudium - zunächst in Oberursel, dann in St. Louis. 1956 wurde er Pfarrer von Lutheran Immanuel, Cleveland, Ohio in der Lutherischen Missourisynode (LCMS) und ist es bis heute durchgängig geblieben, nunmehr 69 Jahre. Er wechselte nur vom Senior-Pastor zum Assistant-Pastor und kümmert sich um die deutschen Gottesdienste und die Senioren-Seelsorge. Lange Jahre leitete er zugleich den Posaunenchor. Er betrieb Radiomission und Seemannsseelsorge im Hafen und wirkte im German-American Cultural Center mit. Dafür erhielt er 2006 das Bundeverdienstkreuz. Mit seiner Heimatgemeinde in Gotha und Pfarrer Jörg Kallensee ist er bis heute verbunden und liest sowohl die "Lutherische Kirche" als auch den Gemeindebrief. Gott segne und bewahre ihn in diesem hohen Alter und setze ihn weiter zum Segen.
In der seit einiger Zeit in Deutschland geführten Debatte um die Bedeutung des Sonntagsgottesdienstes hat sich nun Prof. Dr. Christoph Barnbrock von der Lutherischen Theologischen Hochschule (LThH) der SELK zu Wort gemeldet. In einem Beitrag für die Online-Zeitschrift "Ex Fonte. Journal of Ecumenical Studies in Liturgy" stellt Barnbrock die bisherige Debatte kurz dar und nimmt aus lutherischer Perspektive dazu Stellung. Er beobachtet, dass sich derzeit noch ein undeutliches Bild gebe, welche Vorstellungen sich jeweils mit den Forderungen nach Änderungen der Sonntagsgottesdienstpraxis verbinden und wie diese theologisch zu begründen wären. Dieser Beitrag zeichnet wesentliche Argumentationsstränge nach und bietet aus lutherischer Perspektive Kriterien für eine Prüfung der Vorschläge, da diese weder von vornherein abzuweisen sind noch zu erwarten ist, dass solche Änderungen automatisch das kirchliche Leben wiederbeleben würden. Der Beitrag ist HIER frei zugänglich.
Nach zweieinhalb Jahren segensreicher Tätigkeit sagen die Gemeinden Grünberg und Allendorf (Lumda) ihrem Pfarrer Helmut Straeuli und seiner Frau Christa nun schweren Herzens auf Wiedersehen. Ende Februar traf man sich zum Abschiedsfest. Die Gemeinden gestalteten mit den eigenen Musizierenden eine geistliche Abendmusik und verbrachten den Abend gemeinsam bei gutem Essen und zahlreichen Abschiedsworten im menschenvollen Gemeindesaal; mit dabei auch die Mitchristen des Ev. Singkreises gemeinsam mit ihrem Pfarrer W. Glänzer. Die Gemeinden brachten für allen Einsatz von Ehepaar Straeuli eine große Dankbarkeit zur Sprache. Es sei nicht "Abschied, sondern ein auf Wiedersehen sagen, wenn nicht hier, dann in Gottes Ewigkeit", blickte Helmut Straeuli in die Zukunft. Ende März bringt das Flugzeug Ehepaar Straeuli zurück in die Heimat Südafrika, zurück zur eigenen Familie mit Kindern und Enkelkindern. Auch diesen gilt ein großes Dankeschön, dass sie so lange auf Eltern und Großeltern vor Ort verzichtet haben.
In Augsburg sind am 19. und 20. März die rund 70 Delegierten der 25 Gast- und Mitgliedskirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) zu ihrer 256. Mitgliederversammlung zusammengekommen. Zu Beginn der Tagung wurde die Apostolische Gemeinschaft als 19. Vollmitglied aufgenommen. Der formellen Aufnahme folgte am Abend die feierliche Aufnahme des neuen Vollmitglieds im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes. Auf der Tagung wurde ebenfalls ein neuer Vorstand gewählt. Zum Vorsitzenden wurde der anglikanische Reverend Christopher Easthill aus Wiesbaden gewählt. Die Delegierten beschäftigten sich mit den Themen Finanzen, ökumenischen Projekten und Berichten aus den Mitgliedskirchen. Die SELK war auf der Tagung durch ihre Ökumenereferentin, Dr. Andrea Grünhagen, vertreten. Bischof Hans-Jörg Voigt D.D. wurde in Abwesenheit zum stellvertretenden Mitglied des Vorstandes gewählt.
Vom 27. April bis zum 5. Mai 2026 ist eine Studienreise unter der Leitung von Pastor Michael Hüstebeck (Göttingen) und Pastor i.R. Dr. Hermann Mahnke (Einbeck) nach Jordanien geplant. Neben einem Ausflug nach Jerash, Behany und Madab, wird es noch viele weitere sehr interessante Besichtigungen geben. Den genauen Ablaufplan und detaillierte Informationen gibt es bei Pastor Michael Hüstebeck (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Die Kosten betragen 2.100,- € p.P./DZ (ReiseMission - ökumenisch & weltweit).
Im Rahmen der Frühjahrssitzung des kirchenleitenden Gremiums der SELK wurde am 21. März Superintendent des Kirchenbezirks Niedersachsen-West Markus Nietzke (Hermannsburg) aus diesem Gremium verabschiedet. In wenigen Tagen wird sein Nachfolger gewählt werden. Bischof Voigt hielt eine Dankesrede und überreichte ein Präsent. Die Mitglieder des Gremiums grüßten mit einer Art Stegreifspiel und einem Präsentkorb. Der zu Verabschiedende bedankte sich mit einer Rede an die Anwesenden.
Das erweiterte kirchenleitende Gremium der SELK setzte auch am 20. und 21. März ihre Beratungen in Bergen-Bleckmar fort. Zur Tagesordnung gehörte u.a. ein Beicht- und Abendmahlsgottesdienst am 21. März in der Kapelle des Missionshauses der Lutherischen Kirchenmission. Die Predigt und Abendmahlsliturgie übernahm Bischof Hans-Jörg Voigt D.D. (Hannover), die Beichte und den Segen Superintendent Markus Nietzke B.A. (Hermannsburg), die Orgel spielte Superintendent Peter-Matthias Kiehl (Darmstadt).
Im mit knapp 40 Personen voll ausgebuchten Gemeindesaal, führte die SELK-Gemeinde Berge-Unshausen im Rahmen Ihrer Fundraising-Veranstaltungen das zweite Seminar mit dem Thema „Kaffee-Tee-Kakao“ durch. Viele neue Produkte konnten in neun Verkostungsrunden mit passenden Häppchen probiert werden. Wissenswertes von den Teilnehmern vorgetragen, eine von Fachberater i.R. Dieter Freier erstellte Beamer-Präsentation und ein Kurzfilm über Kakao-Anbau in Ghana ergänzten den sehr kurzweiligen Seminarabend. Besondere Höhepunkte waren die Verkostung der echten Dubai-Schokolade, der koffeinfreie „Loffee“ (Bio-Lupinenkaffee) in intensiv, classic und mild und neue Bio-Teesorten. Lektorin Anja Dobel-Ackermann sorgte für den geistlichen und kirchlichen Rahmen zu Beginn und zum Ende der Veranstaltung. Die Teilnehmer waren wieder begeistert. Mit langanhaltendem Applaus wurde einmal mehr eine gute Kollekte eingesammelt sowie den fleißigen Helfer und verdient gewürdigt.
Vom 19. bis 22. März tritt das Kollegium der Superintendenten zusammen mit der Kirchenleitung der SELK im Tagungszentrum der Lutherischen Kirchenmission in Bergen-Bleckmar zu seiner Frühjahrssitzung zusammen. Das achtzehnköpfige kirchenleitende Gremium bereitet insbesondere den 15. Allgemeinen Pfarrkonvent der SELK, der vom 23. bis 27. Juni in Hofgeismar stattfinden wird, vor. Auf der Tagesordnung stehen u.a. weitere theologische Fragen und Schwerpunktthemen, Personalia und Gemeindeangelegenheiten, Ordnungen, Rechtsfragen, Anliegen von Ämtern und Werken der Kirche sowie Haushalts- und Finanzfragen.
Die Lutherische Theologische Hochschule Oberursel (LThH), die theologische Ausbildungsstätte der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) hat zum 1. Oktober 2025 eine Professur im Fach „Biblische Theologie: Neues Testament“ zu besetzen. Bewerberinnen und Bewerber sollen ein abgeschlossenes Studium in Evangelischer Theologie mit Promotion, vorzugsweise im Fach „Neues Testament“, haben. Nach Berufungsordnung sind ordinierte Geistliche und Pastoralreferentinnen der SELK mit einiger Erfahrung im praktischen Dienst oder entsprechend qualifizierte Personen aus Schwesterkirchen bewerbungsberechtigt. Details finden sich in der Stellenausschreibung HIER.
Bei der Jugendkammersitzung vom 14. bis 16. März 2025 in Homberg stand die Wahl eines neuen Vorsitzenden aus den Reihen der Bezirksjugendpastoren auf der Tagesordnung. Der bisherige Vorsitzende Pfarrer Matthias Tepper (Plauen, 2. v. links) hat eine Berufung der Ev.-Luth. St. Johannes-Gemeinde Oberursel angenommen und wird im Sommer nicht nur die Gemeinde, sondern auch den Kirchenbezirk wechseln. Somit gibt er neben dem Amt des Bezirksjugendpastors auch das des Jugendkammervorsitzenden ab. Als Nachfolger wählte die Jugendkammer Pfarrer Per Tüchsen (rechts im Bild). Per Tüchsen ist Gemeindepfarrer in Münster und Borghorst und seit letztem Jahr der Jugendpastor im Westland. Der Vorsitzende aus den Reihen der Bezirksjugendvertreterinnen und -vertreter Jonathan Wohlrab (2. v. rechts) und Hauptjugendreferent Karsten Ernie Schreiner (links) dankten Pfarrer Matthias Tepper im Namen der Jugendkammer mit Worten und Schokolade für seine Dienste in den letzten fünf Jahren und wünschten ihm für seine zukünftigen Aufgaben Gottes Segen. Dieser Segenswunsch wurde natürlich auch dem neuen Jugendkammervorsitzenden Pfarrer Per Tüchsen ausgesprochen.
Am Sonntag Reminiszere, 16. März 2025, wurde nach einem festlichen und gut besuchten Hauptgottesdienst der dreimalige Vakanzvertreter in der Augustana-Gemeinde Berlin-Wedding, Missionsdirektor a.D., Superintendent i.R. und Pfarrer em. Roger Zieger in den Gemeinderäumen verabschiedet. Mit einem weinenden, aber auch lachenden Auge, gönnt die Gemeinde dem Geistlichen seinen Ruhestand, den er nach - Jahrzehnten gerechnet – fast einem Jahrzehnt – Vakanzvertretung nun endgültig „verdient“ hat. Es war ein fröhliches Beisammensein, in dem dem Ruheständler die Kinder der Gemeinde, die Gemeinde und insbesondere der Kirchenvorstand die Arbeit würdigten und Dank sagten, im Beisein seiner Ehefrau Barbara und seiner Tochter Xenia. Roger Zieger bleibt der Augustana-Gemeinde weiterhin als Geistlicher i.R., Küster, Scholasänger und Gemeindeglied erhalten.
In einem festlichen Gottesdienst in der Dreieinigkeitskirche Hamburg wurde am 2. März Missionsdirektor Pfarrer Roger Zieger (Berlin) offiziell von seinen kirchlichen Ämtern entpflichtet, da er mit Ende Februar in den Ruhestand gegangen ist. Die Entpflichtung nahm Bischof Hans-Jörg Voigt (Hannover) vor. In seiner Abschiedspredigt betonte Roger Zieger noch einmal die zentralen Punkte missionarischer Predigt: Christus kennt und liebt dich, wie du bist - obwohl du so bist, wie du bist - und er liebt dich so sehr, dass er sein Leben für dich hingibt. Als Folge musst du nicht bleiben, wie du bist. An den Gottesdienst schloss sich ein Empfang im Gemeindesaal an, bei dem Grußworte, Geschenke und Segenswünsche für ihn, aber auch seine Frau Barbara, überbracht wurden. Grußworte sprachen Bischof Voigt, Superintendent Bernhard Schütze (aus der benachbarten Hamburger Zionsgemeinde), Pfarrer Andreas Rehr (aus der örtlichen Dreieinigkeitsgemeinde, in der Roger Zieger aufwuchs und ordiniert wurde), der Nachfolger im Amt des Missionsdirektors, Pfarrer i.R. Edmund Hohls (Berlin), Pfarrer Ari Lukkarinen (Finnische Missionsgesellschaft SLEY, dort Koordinator der Migrantenarbeit/Zusammenarbeit mit der LKM), Missionar Dr. Christian Tiews (Hamburg/Migrantenarbeit) sowie Pfarrer Martin Benhöfer (Missionsleitung, Mitarbeiter in der Bleckmarer Zentrale). Zuletzt bedankte sich der scheidende Missionsdirektor bei allen, die ihn seiner Zeit im aktiven Dienst als Pfarrer, Superintendent und Missionsdirektor begleitet und ihn nun so freundlich verabschiedet hatten. Als überzeugter Hamburger verabschiedet er selbst sich mit „Tschüss!“
Am Freitag, den 14. März 2025, war es wieder soweit. Die Jugendkammer der SELK kam zu ihrer Frühjahrstagung im Jugendhaus in Homberg zusammen. Nach dem Abendessen und der offiziellen Eröffnung durch die beiden Vorsitzenden Jonathan Wohlrab (München) und Pfarrer Matthias Tepper (Plauen) diente der erste Abend dem Austausch untereinander. Der zweite Tag war dann vollgepackt mit Berichten, u.a. durch den Hauptjugendreferenten Karsten Ernie Schreiner (Homberg) und durch Propst Burkhard Kurz (Farven), den Vertreter der Kirchenleitung bei der Jugendkammer. Wie jedes Jahr im Frühjahr standen auch diesmal der Finanzplan des Jugendwerks auf der Tagesordnung, der, auf Grund der unklaren finanziellen Zukunft der Jugendarbeit und des Jugendwerks, breiten Raum einnahm. Zum Abschluss der Sitzung am Sonntag, den 16. März, war die Jugendkammer im Gottesdienst der St. Petrusgemeinde in Homberg zu Gast. Die Predigt hielt Pfarrer Matthias Forchheim aus Scharnebeck, der Jugendpastor aus Kirchenbezirk Niedersachsen-Ost. Die Jugendkammer der SELK setzt sich zusammen aus den Jugendpastoren bzw. Koordinatoren und den Bezirksjugendvertretern und -vertreterinnen und trifft sich zweimal jährlich in Homberg.
Eine herzliche Einladung an alle Sängerinnen und Sänger bietet der Kirchenmusikalische Arbeitskreis Süd der SELK. Kantorin Nadine Sonne lädt zum Mitsingen im Projektchor ein, um im Juni 2026 in 2 Aufführungen in Nordhessen und Südhessen Mendelssohn Bartholdy´s Oratorium Elias aufzuführen. Proben finden in beiden Kirchenbezirken statt. Eine Anmeldung senden Sie bitte bis 1. April 2025 an Kantorin Nadine Sonne.
Das Gemeindehaus der SELK-Gemeinde Darmstadt-Reichelsheim im Darmstädter Stadtteil Kranichstein erstrahlt seit Februar 2025 in neuem Glanz. Nach jahrelangen Überlegungen hat die Gemeinde im letzten Jahr den Weg frei gemacht zu einer Sanierung der Außenfassade. Das Haus hat damit nicht nur einen neuen Anstrich erhalten, sondern ebenso eine effektive Wärmedämmung und neue Fenster. In dem Gebäude befinden sich außer dem Gemeindesaal nebst Küche auch das Pfarrbüro und die Pfarrerdienstwohnung. Da die Sanierung im Winter erfolgte und manchmal wetterbedingt unterbrochen wurde, war es während der Bauarbeiten für Pfarrer Peter M. Kiehl und seine Frau nicht immer gemütlich. Dafür ist es jetzt aber wärmer als zuvor.
Der Jugendchor SELK Nord lädt musikinteressierte Jugendliche ab 12 Jahren vom 21. bis 23. März zu einem Wochenende in der St. Petri Gemeinde in Stelle ein. Jeder kann kommen und mitmachen. Wir singen einstimmige Lieder aus Cosi 4 und unserem Gesangbuch und probieren mehrstimmige Sätze aus. Außerdem gibt es Workshops zur persönlichen Stimmkraft und zu Rhythmus und Harmonie. Die Übernachtung ist im Gemeindesaal mit Schlafsack und Luftmatratze vorgesehen. Es ist dieses Mal auch möglich, nur ab Samstag teilzunehmen. Die Anmeldung ist bis Donnerstag, 20. März bei Kantorin Antje Ney möglich, Tel. 04184-897151 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Sie gibt auch gern Auskunft über die Gestaltung des Wochenendes. Weitere Informationen gibt es unter www.kirchenmusik-selk-nord.de
Der Kirchenmusikalische Arbeitsausschuss Niedersachsen Ost lädt zu einem Bläserschulungstag am Sonnabend, dem 12. April von 10 bis 17 Uhr in die St.-Petri Gemeinde Stelle ein. Es gibt Workshops für Nachwuchsbläser und zur Vorbereitung des Posaunenfestes in Krelingen, bei dem auch Jungbläser integriert werden. Anfänger und Fortgeschrittene sind gleichermaßen eingeladen. Die Proben für das Posaunenfest beginnen um 15 Uhr. Eine Anmeldung wird bis 30. März erbeten. Sie ist über den QR-Code oder per E-Mail an Kantorin Antje Ney, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich.
Auf der Kirchenbezirkssynode Niedersachsen-Ost am 1. März 2025 in Gistenbeck wurde dem Antrag zugestimmt, dass die Dreieinigkeitsgemeinde Hohenwestedt und die Martin-Luther-Gemeinde Bad Schwartau ab sofort einen Pfarrbezirk bilden. Pastor Klaus Bergmann wurde zu deren Pastor berufen und hat die Berufung angenommen. Die Einführung in Hohenwestedt ist für den 1. Juni 2025, 15 Uhr, geplant. Prof. Dr. Christoph Barnbrock (LThH) hielt einen packenden Vortrag über das Synodalthema: „Was heute mit Blick auf morgen zu tun ist / mit Veränderungen leben / Herausforderungen angehen und Chancen begreifen“. Propst Daniel Schmidt berichtete aus dem Geschehen in der SELK und Superintendent Bernhard Schütze führte die neue Situation aus, dass die Anzahl der Pfarrstellen auch im Kirchenbezirk Niedersachsen-Ost verringert werden wird, nämlich von zehn auf neun. Die Berichte aus den Werken hielten Martin Paap (Mission: das Wunder des letzten Jahres, dass am Ende des Jahres noch über 300.000 Euro gespendet wurden), Annette Schmidt-Dahl (Kirchenmusik: das Wunder, dass trotz der relativ kurzfristigen Absage der Kirche in Bergen-Dumme das Sängerfest am 12. Oktober 2025 in Suhlendorf stattfinden kann), Matthias Forchheim (Jugend: das Wunder der herrlichen Konfirmandenfreizeit und der schönen BJT-Wochenenden) und Rainer Rudloff (Theologischer Fernkurs der SELK (TFS): das Wunder, dass das TFS jetzt in der Online- und der Präsenz-Form arbeitet). Den Finanzbericht hielt Christof von Hering (Kiel: das Wunder, dass trotz manchen Kürzungen von Zusagen Vieles durch den Solidaritätsfonds des Kirchenbezirk Niedersachsen-Ost aufgefangen werden kann).
Auch in diesem Jahr gibt es in der St. Johannis-Gemeinde in Köln eine Kreuzweg-Aktion für alle Kinder im Alter von 6 - 12 Jahren. An Karfreitag, den 18. April 2025 um 10 Uhr geht es los: Vom Gemeindegottesdienst aus starten wir in den Volksgarten, um dort gemeinsam den Kreuzweg zu gehen und zu erfahren. Außerdem wollen wir zusammen singen und musizieren, beten, basteln, spielen, essen ... Der Tag wird gegen 17 Uhr mit einer musikalischen Andacht ausklingen. Das Team um Evi und Nico Buyken freut sich über Anmeldungen.
Am Sonntag Invocavit, dem 9. März 2025, feierte die Einigkeits-Gemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) einen denkwürdigen Gottesdienst: Im Rahmen dieses Gottesdienstes wurde die Kreuzkirche nach knapp 100 Jahren nach ihrer Weihe entwidmet. In einem längeren Entscheidungsprozess hatten sich die Kreuzgemeinde und die Epiphaniasgemeinde sich zunächst zur „Einigkeits-Gemeinde“ zusammengeschlossen. Zudem wurde entschieden, in Zukunft für das Gemeindeleben nur noch die Epiphanias-Kirche, die zugleich Autobahnkirche ist, zu nutzen. Beide Kirchen liegen nur ca. 800 Meter auseinander. Auf welche Weise der Grundstücksteil der Kreuz-Kirche in Zukunft genutzt werden kann, wird derzeit beraten. Das Gelände, auf dem auch noch zwei Pfarrhäuser und ein vielgenutzter großer Gemeindesaal stehen, bietet viele Möglichkeiten. Der Gottesdienst zur Entwidmung der Kreuzkirche wurde von Pfarrvikar Benjamin Lippa geleitet. SELK-Bischof Hans-Jörg Voigt D.D. (Hannover) hielt die Predigt. Der für den Kirchenbezirk zuständige Superintendent, Michael Otto (Essen), nahm nach dem Schlusssegen die eigentliche Entwidmungshandlung vor. In seiner Predigt legte Bischof Voigt Verse des Chorals „Ewig steht fest der Kirche Haus“, ELKG² 281, aus. Voigt sagte: „Kirche ist ewig, ganz gewiss nicht, weil wir so tolle Ideen haben und so wunderbar authentisch unsern Glauben leben – Gott bewahre! – nein sie ist ewig, weil Jesus Christus auferstanden ist und Menschen zu sich ruft.“ Das Kreuz gehe mit, auch wenn die Zeit der alten Kreuz-Kirche nun nach 98 Jahren zu Ende gehe. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es im Gemeindesaal einen Empfang, bei dem der Propst der Kirchenregion West, Burkhard Kurz (Farven), und Diakoniedirektorin Berit Otto (Bochum) Grußworte an die Gemeinde richteten. „Trotz des traurigen Anlasses“, sagt Pastor Benjamin Lippa, „hatten wir einen gelungenen, schönen und würdigen Tag des Abschiedes von der Kreuz-Kirche.“
SELK-Pfarrer Peter Fauteck (60) begeht am 19. März seinen 30. Ordinationstag. Der in Kiel geborene Theologe wurde in Radevormwald, wo er in der Martini-Gemeinde sein Lehrvikariat absolviert hat, ordiniert und war von 1995 bis 2001 zunächst als Pfarrvikar, dann als Pfarrer im Pfarrbezirk Arpke tätig. Zum Ende des Jahres 2001 verließ er auf eigenen Antrag hin den kirchlichen Dienst und orientierte sich beruflich anderweitig. 2024 kehrte er auf seinen Antrag hin und aufgrund entsprechender kirchenleitender Beschlüsse in einem Teildienstverhältnis (50 %) in den kirchlichen Dienst zurück. Er wurde von der Kirchenleitung der SELK mit Wirkung vom 1. Februar 2024 in den Dienst in der Apostelgemeinde Arpke entsandt. Der Jubilar ist verheiratet, das Ehepaar hat zwei erwachsene Kinder.
Dr. Armin Wenz (60), zurzeit Lehrstuhlinhaber für das Fach „Neues Testament“ an der Lutherischen Theologischen Hochschule (LThH) der SELK in Oberursel/Taunus, begeht am 26. März seinen 30. Ordinationstag. Der in Karlsruhe geborene Theologe begann seinen kirchlichen Dienst als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der LThH und als Lehrvikar an der St. Johannes-Gemeinde in Oberursel ordiniert. In Oberursel wurde er auch ordiniert und war dann als Pfarrer in den Pfarrbezirken Görlitz, Oberursel und Halle/Saale der SELK tätig. Professor Wenz wechselt zum Wintersemester 2025/26 auf den Lehrstuhl für Systematische Theologie“ an der LThH. Wenz ist verheiratet. Das Ehepaar hat drei erwachsene Kinder.
Die jährliche Gemeindeversammlung der Bethlehemsgemeinde Grünberg ist immer eine gute Gelegenheit, Gemeindegliedern für ihre Dienste zu danken. Zwanzig Jahre hat Hannelore Christ an jedem Sonn- und Feiertag in großer Treue und Freundlichkeit dafür gesorgt, dass die Kirchentür geöffnet war, dass die Lieder angesteckt wurden, dass die heiligen Geräte auf dem Altar standen und hinterher sorgfältig gereinigt wurden und dass Kirche und Grundstück einen einladenden Eindruck machten. Mit herzlichen, anerkennenden Dankesworten und unter dem Beifall der Gemeindeglieder hat der Kirchenvorstand ein Geschenk überreicht. Der Küsterdienst muss nun neu geordnet werden und die Gemeinde hat gerne zur Kenntnis genommen, dass Hannelore Christ versprach: „Ich bin ja auch noch da!“
Unter der bewährten Leitung der beiden Koordinatoren Prof. Dr. Christoph Barnbrock (Oberursel) und Kirchenrat und Pfarrer i.R. Michael Schätzel (Hannover) kamen 11 Teilnehmende vom 10. bis 12. März zum Frühjahrskurs des Pastoralkollegs der SELK in den Räumen der Lutherischen Theologischen Hochschule (LThH) in Oberursel zusammen. Das Thema lautete: „Großer Gott, wir loben dich!“ – auch in kleinen Settings. Dabei wurden die veränderten und vor allem die kleiner werdenden Situationen, in denen sich Christen zum Gottesdienst zusammenfinden, in den Blick genommen. Hauptreferent war Pfarrer Dr. Thomas Melzl vom Gottesdienst-Institut Nürnberg der Evang.-Luth. Kirche in Bayern. Er arbeitete mit den Teilnehmenden zu der Frage „Gottesdienst in kleinen Formen“. Prof. Dr. Achim Behrens (Rektor der LThH | Oberursel) leitete eine Bibelarbeit zum Predigttext des Sonntags Okuli an. Die beiden Koordinatoren sprachen über die kleine homiletische Form der Andacht und gestalteten einen Beicht- und Abendmahlsgottesdienst in schlichter Form in der örtlichen St. Johanneskirche der SELK. Die Gelegenheit zum Austausch und Gespräch wurde von den Teilnehmenden in vielfältiger Weise wahrgenommen. Das Pastoralkolleg der SELK ist eine Fortbildungseinrichtung für Pfarrer und Pastoralreferentinnen.
„Die Noten kennt ihr alle. Sie werden nur neu gemischt und sortiert“, so motivierte Gottfried ,Goffy‘ Meyer die 40 Teilnehmer des Bläserworkshops, die das „erste schöne Wochenende des Jahres“ in den Räumen der Christuskirchengemeinde in Wiesbaden verbrachten, um unter seiner Leitung gemeinsam zu musizieren. An einem intensiven Probenwochenende vom 7. bis 9. März wurde Neues und Altes einstudiert. Dabei legte Meyer besondere Schwerpunkte auf »Dynamik« (Veränderung der Lautstärke) und »Agogik« (Veränderung des Tempos). Mit den erarbeiteten Stücken begleiteten die Bläser den Gemeindegottesdienst und gestalteten im Anschluss daran eine Matinee. Der nächste Bläserworkshop in Wiesbaden ist bereits in Planung. Er soll vom 6. bis 8. März 2026 unter der Leitung von Michael Knaake stattfinden. Weitere Informationen folgen auf der Internetseite der kirchenmusikalischen Arbeit in der Kirchenregion Süd der SELK.
Die schulische Ausbildung von Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/innen erfolgt ab dem 1. Oktober 2025 an der Schule für Gesundheits- und Pflegeberufe e.V. Eisenhüttenstadt. Dort können sich Interessenten ab sofort für den neuen Ausbildungskurs bewerben. Die praktische Ausbildung kann unter anderem auch weiterhin im Naëmi-Wilke-Stift in Guben absolviert werden. Die theoretische Ausbildung für Gesundheits- und Krankenpflegehilfe am Naëmi-Wilke-Stift wird zum Ende des Ausbildungsjahres (30. September 2025) beendet. „Nach 33 Jahren erfolgreicher Schularbeit, tat der Entschluss zur Einstellung des Schulbetriebs am Naëmi-Wilke-Stift weh“, sagt Rektor Markus Müller. „Die Verlagerung der schulischen Ausbildung der Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/innen (GKPH) ist ein Ergebnis des Sanierungsprozesses des Krankenhauses im Naëmi-Wilke-Stift.“ „Das Krankenhaus des Naëmi-Wilke-Stifts wird weiterhin als Partner für die praktische Ausbildung der Gesundheits- und Krankenpflegehelfer und auch für zahlreiche andere Ausbildungsberufe zur Verfügung stehen“, versichert Verwaltungsdirektor Andreas Mogwitz. (Bewerbungen bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) Informationen zu Bewerbungen für die Ausbildung zur/zum Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in sind hier zu finden: www.gesundheitsberufe-ehst.de
In diesem Jahr findet wieder ein großes kirchenregionweites Bläsertreffen in Berlin statt. Alle Posaunenchöre aus der Kirchenregion Ost treffen sich, um miteinander zur Ehre Gottes zu musizieren! Kantor Georg Mogwitz schreibt „Auch Sie sind herzlich eingeladen, folgende Veranstaltungen zu besuchen: Samstag, 24. Mai, 17 Uhr: Bläserserenade und Sonntag, 25. Mai, 14 Uhr: Festgottesdienst mit Bläsermusik. Jeweils in der altlutherischen Kirche Berlin-Mitte, Annenstraße 53. Weitere Angebote und Informationen finden Sie auf der Homepage der Kirchenregion Ost. Wenn Sie Samstag und/oder Sonntag als Bläser teilnehmen möchten, bitten wir um eine Anmeldung, damit wir besser planen können. Ich würde mich sehr freuen, Sie zum Bläserfest begrüßen zu dürfen!“ Weitere Infos und Anmeldung: blaeserfest.selk-ost.de
Bereits zum 6. Mal wird zu den Oasentagen der SELK, dieses Mal wieder im Missionarischen Zentrum in Hanstedt I (bei Uelzen) eingeladen. Das Thema lautet „Hoffnung verleiht Flügel“ und greift die Angst vor der Zukunft und die Angst vor destruktiven Mächten auf. Dagegen werden Hoffnungsbilder aus der Bibel gesetzt, die sich aus den tröstlichen Zusagen Jesu speisen und die größer sind als menschengemachte Sorgen und Ängste. Wie immer gibt es neben verschiedenen Gesprächsformaten Zeiten des gemeinsamen Singens, kreative Gruppenangebote und tägliche Morgen- und Abendandachten. Die Oasentage finden vom 10. bis 13. November 2025 statt und werden von Pastor Helge Dittmer (Kiel) und von Pastor i.R. und Spiritual Johannes Dreß (Bad Bevensen) geleitet. Anmeldungen werden erbeten an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Unter dieser Mail-Adresse können auch weitere Informationen von Johannes Dreß erbeten werden.
Das Naëmi-Wilke-Stift in Guben hat sich als eine führende Gesundheitseinrichtung in der grenznahen Region etabliert – insbesondere für polnische Patientinnen und Patienten. Um seine Reichweite weiter zu vergrößern und noch mehr internationale Patientinnen und Patienten anzusprechen, präsentierte sich das Krankenhaus in diesem Jahr auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin. Die ITB ist die weltweit größte Messe für Tourismus und Gesundheitsreisen. Viele internationale Patientinnen und Patienten suchen nach hochwertigen medizinischen Behandlungen außerhalb ihres Heimatlandes – sei es für planbare Operationen, Rehabilitationsmaßnahmen oder spezialisierte Behandlungen. Das Naëmi-Wilke-Stift nutzt diese Plattform, um sein medizinisches Angebot gezielt vorzustellen, Vertrauen zu schaffen und die Vorteile einer Behandlung in Deutschland zu präsentieren und sein internationales Netzwerk zu erweitern. Besonders Patientinnen und Patienten aus Polen, aber auch aus anderen europäischen Ländern, sollen das Krankenhaus als erstklassige Anlaufstelle für medizinische Behandlungen kennenlernen. Mit seinem Engagement auf der ITB unterstreicht das Naëmi-Wilke-Stift seine Kompetenz im Bereich der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung.
Am 10. März kamen die Mitglieder des Amtes für Kirchenmusik (AfK) der SELK in den Räumen der Bethlehemsgemeinde der SELK in Hannover zusammen. Die Jahrestagung wurde von Pfarrer Edmund Hohls (Berlin), dem Vorsitzenden des AfK, geleitet. Neben den üblichen Berichten über Aktivitäten im vergangenen Jahr und Beschlüssen unter anderem über den Haushalt des laufenden Jahres wurden die Allgemeinen Kirchenmusiktage (AKT), die vom 29. Mai bis 1. Juni in Hamburg stattfinden werden, in den Blick genommen. Die AKT sind eine Fortbildungsveranstaltung, die sich im Jahr 2025 besonders an Nachwuchsmusikerinnen und -musiker wendet. Außerdem waren sich die Teilnehmenden darüber einig, die Werbung für das Jugendliederbuch CoSi IV zu intensivieren, so dass möglichst jede Gemeinde der SELK damit ausgestattet ist.
Die Tradition der Fastentücher reicht bis ins Mittelalter zurück. Durch Fastentücher werden während der Fasten- und Passionszeit Altar und andere sich dort befindende Darstellungen verhüllt, damit sich die Gläubigen im Gottesdienst ganz auf das gesprochene Wort konzentrieren können und sozusagen „mit den Augen fasten“. Auch das neue SELK–Gesangbuch beschreibt für den Karfreitag die Verhüllung des Kreuzes. Pfarrer Michael Bracht (Wuppertal)hat nun für die Basilika St. Laurentius in Wuppertal ein solches Fastentuch geschaffen. Es zeigt die Dornenkrone Jesu. Pfarrer Bracht war bei der feierlichen Indienstnahme des Fastentuchs am 1. Fastensonntag eingeladen, über Sinn und Bedeutung der Dornenkrone zu predigen; dieser Einladung ist er gerne nachgekommen.
Vom 27. Februar bis 1. März trafen sich die Bezirksbeauftragten, die Vertretenden der Werke und der Institutionen der Diakonie mit der neuen Diakoniedirektorin Berit Otto in Bleckmar. Bunt wie das Leben war auch diese Tagung des Diakonierates: In den Berichten wurde deutlich wie die Nächstenliebe in den verschiedenen Kirchenbezirken, Werken und Einrichtungen erfahrbar wird. Es wurden Berührungspunkte zwischen Diakonie und Mission aufgespürt: So gab es einen Ausflug nach Hermannsburg in das Ev.-Luth. Missionswerk zu den Ausstellungen im Ludwig-Harms-Haus: „time to change“ und „Friedensorte“. Im Anschluss an dieses Erleben referierte Prof. Dr. E. Zonne-Gätjens über die Zusammenarbeit von Mission und Diakonie. Beraten wurde im weiteren Verlauf u.a. über die Diakoniekollekte und über zukünftige Schwerpunkte in der Arbeit des Diakonischen Werkes. Ende und Neubeginn lagen in den Tagen ebenfalls dicht beieinander: Es wurde L. van Eickels aus dem Präsidium verabschiedet und am 1. März, dem ersten Arbeitstag des neuen Missionsdirektors, fand eine Begegnung und Gedankenaustausch mit Pfarrer Edmund Hohls statt.
Zu seiner Frühjahrstagung kam der Kirchenchorrat der SELK am 1. März in Hannover in den Räumen der Bethlehemsgemeinde zusammen. Die Vertreterinnen und Vertreter der Kirchenbezirke, Kantorinnen und Kantoren der Regionen der SELK und die Vorsitzenden der kirchenmusikalischen Arbeitskreise hielten unter der Leitung des Vorsitzenden, Kantor Thomas Nickisch (Radevormwald) Rückblick und Ausschau im Blick auf die Arbeit des Kirchenchorwerks. Im Mittelpunkt standen dabei die Planungen und Förderung der Allgemeinen Kirchenmusiktage (AKT) 2025 in Hamburg zum Thema „Singen“ sowie das geplante „Chorbuch zum Wochenlied“, das unseren Chören Chorsätze für alle Hauptlieder unserer Sonn- und Feiertage bereitstellen soll. Besondere Aufmerksamkeit erfuhr das Instrument des Jahres 2025: Die Stimme! Dazu wurden Ideen und Impulse ausgetauscht, das Singen der Generationen in unseren Gemeinden wieder neu und verantwortungsvoll in das Bewusstsein zu heben. 61 Kirchenchöre und 878 Mitglieder sind im Kirchenchorrat vertreten.
Über den Klimawandel zu sprechen und nachzudenken fühlt sich oft abstrakt an und geht mit Sorgen oder dem Gefühl von Machtlosigkeit einher. “The Week” bietet eine neue Möglichkeit, diesem Thema zu begegnen. Statt Schuld und Verzicht geht es um das, was wir gewinnen können. Gleichzeitig fördert das Konzept unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt. The Week ist eine Gruppenerfahrung, die uns hilft zu sehen, was kommt und was wir dagegen tun können. An drei Tagen schauen die Teilnehmer jeweils einen Film und kommen danach ins Gespräch. Am Ende steht die Aussicht, an der Herausforderung zu wachsen, statt zu verzweifeln. Das Konzept läuft inzwischen in vielen Ländern und wurde vom 14. bis 21. Februar von Barbara Leube aus der Erlöserkirchengemeinde Düsseldorf für alle SELK-Interessierten online angeboten. „The Week“ - ein wunderbares Projekt - positiv und im höchsten Maße christlich! Mutmachend für alle, die sich konstruktiv mit der Klimaproblematik auseinandersetzen und lösungsorientiert in den Austausch kommen möchten.“ fasste Karin Mey aus Hannover zusammen. Am Ende waren sich alle einig, dass eine Wiederholungsangebot für weitere Teilnehmer wünschenswert ist. Interessenten melden sich bitte per Mail an Barbara Leube (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).
Wie schon in den vergangenen Jahren werden ausgehend vom Kirchenbezirk Süddeutschland in der Passionszeit wieder interaktive Passionsandachten angeboten. Beginnend am Aschermittwoch (5. März) finden diese durchgehend bis zum 9. April immer mittwochs jeweils um 19.30 Uhr statt. Diese Andachten werden u.a. von Pfarrern der SELK geleitet. Interaktiv bedeutet, dass man sich z. B. mit einer Lesung oder dem Fürbittengebet am Gottesdienst beteiligen kann; die Dienste werden kurz vor Beginn verteilt. Den Link zur Teilnahme finden Sie HIER.
Am 7. März 2025 hat Vikar David Schreiber (3. von links) vor der Prüfungskommission für das Zweite Theologische Examen der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) seine Prüfungen bestanden. Das Zweite Examen ist die kirchliche Prüfung, die nach Abschluss der praktischen Ausbildung, dem Vikariat, abgelegt wird. Unter der Voraussetzung, dass das Kollegium der Superintendenten seine Ordination genehmigt, soll Vikar David Schreiber ab dem 1. Mai 2025 sein Pfarrvikariat im Pfarrbezirk der Zions-Gemeinde der SELK in Allendorf/Lumda - Grünberg beginnen.
Vor der Prüfungskommission der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) hat Philip Wortmann (4. von rechts) am 5. März 2025 nach den letzten mündlichen Prüfungen an der Lutherischen Theologischen Hochschule (LThH) in Oberursel sein Erstes Theologisches Examen bestanden. Philip Wortmann stammt aus der Freien Evangelisch-Lutherischen Synode in Südafrika (FELSISA). Er wird jetzt nach Abschluss seines Studiums ein Vikariat in Newcastle, Südafrika bei Missionar Pfarrer Thomas Benecke beginnen.
Der Jugendchor SELK Nord lädt zu seinem nächsten Wochenende ein. Es findet vom 21. bis 23. März in der St. Petri Gemeinde Stelle statt. Jugendliche ab 12 Jahren und junge Erwachsene sind dazu herzlich eingeladen. Der Chor gestaltet die Probenwochenenden in diesem Jahr einmal anders. Es gibt Workshops zu bestimmten musikalischen Themen. Daneben singen wir aus Cosi 4 und dem Gesangbuch und experimentieren mit unserer Stimme, dem "Instrument des Jahres 2025". Das Treffen endet mit einem musikalischen Reisesegen am Sonntag, 23. März um 16 Uhr. Teilnahmebeitrag 12 € / 10 € für Geschwister. Die Anmeldung ist bis Sonntag, 16. März möglich, über den beigefügten QR-Code oder bei Kantorin Antje Ney: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Am Aschermittwoch, 5. März, eröffnete Superintendent Gottfried Heyn von der Bethlehemsgemeinde der SELK in Hannover im gemeinsamen Gottesdienst der beiden SELK-Gemeinden Hannovers unter Beteiligung von Vertretern der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Hannover für die Gesamtkirche die Fasten- und Passionsaktion „7 Wochen mit“, deren liturgischer Ablauf auch in dem Gottesdienst Anwendung fand. Der Posaunenchor der Bethlehemsgemeinde (Leitung: Wolfgang Fleischer) wirkte mit. Die ökumenisch ausgerichtete Aktion „7 Wochen mit“ steht nicht in Konkurrenz zu anderen Aktionen, sondern betont den Mehrwert dieser Zeit durch Innehalten, Wahrnehmen und Vertiefen. Ein Netzwerk wird gebildet, in dem an jedem Tag dieser geprägten Zeit an irgendeinem Ort ein Gottesdienst, eine Andacht oder ein Hausgebet nach der Ordnung des Aktionsheftes oder mit Elementen daraus stattfindet.
"Mit Rückenwind zur Nächstenliebe – Auf Tour durch Dänemark." Unter diesem Motto startet in diesem Jahr die von Pfarrer Michael Ahlers (Wiesbaden) und Pfarrer Benjamin Rehr (Weigersdorf) angebotene Fahrradfreizeit. Und für alle, die traurig waren, weil sie auf Grund des bisherigen Termins nicht daran teilnehmen konnten, gibt es tollen Neuigkeiten! Die Freizeit wird verschoben und nun vom 27.7. bis zum 9.8. stattfinden. Dadurch haben jetzt auch Jugendliche die Möglichkeit mitzufahren, die diese bisher wegen der späten Ferientermine in ihren Bundesländern nicht hatten. „Wir starten im hohen Norden Deutschlands und fahren von dort über die Grenze zu unseren nördlichen Nachbarn. Neben der dänischen Nordseeküste gibt es manche Sehenswürdigkeiten auf die sich die Teilnehmenden freuen können.“ So Pfarrer Michael Ahlers, „Wir werden in verschiedenen Kirchengemeinden auf eigenen Isomatten übernachten. Die Tage werden mit Andachten gerahmt. Wenn du gerne mit Sack und Pack und Freunden durch die Weltgeschichte radelst und dir bis zu 90 km (flache) Strecke am Tag zutraust, dann melde dich doch einfach an - wir freuen uns auf dich!“ Anmeldungen zum neuen Termin sind ab sofort hier möglich!
Vom 21.-23. Februar fand auf der Burg Ludwigstein der 23. Lutherische Jugendkongress mit insgesamt achtzig Teilnehmenden statt. In diesem Jahr stand die Veranstaltung des Jugendwerks der SELK unter dem Thema: „Ich glaube, also fühle ich! … nicht wahr?“ und es ging um Gefühle und Erfahrungen im Glauben. Mit einem Einstiegsvortrag von Prof. Dr. Christoph Barnbrock (Oberursel) unter dem Titel „Zwischen Pop-Up-Nachricht und liturgischem Nachtgebet - Lutherische Spiritualität und die Gefühle“ startete der Kongress am Freitagabend. Samstag und Sonntag konnten die Teilnehmenden unterschiedliche Formen von Gebet und Frömmigkeit erfahren und erfühlen und natürlich ausprobieren. In diesem Jahr standen folgen Workshops zur Auswahl: „Beten ohne Worte – Hinführung und Einübung ins Herzensgebet“ (Ursula Wendt), „Raum-Klang-Bewegung – Wenn Worte lebendig werden“ (Elisabeth Schwarz-Gangel), Beten mit Leib und Seele – Das ‚Sonnengebet‘“ (Matthias Forchheim), „Storytelling – Emotionen und Erfahrungen Worte verleihen“ (Jojo Zwingelberg) und „Focusing – Wie fühlt sich Gottes Wort an?“ (Sabine Plaschke). Der 24. Lutherische Jugendkongress findet vom 27.2. -1.3.2026 statt. Natürlich wieder auf der Burg Ludwigstein.
Vom 21. bis 23. März 2025 findet wieder eine Wanderfreizeit statt, die dieses Mal in den Teutoburger Wald führt. Veranstalter ist das Bezirksjugendpfarramt Niedersachsen-Süd der SELK. Verkehrsgünstig gelegen nahe der Bahnlinie von Köln nach Berlin und der Kreuzung der Autobahnen A2 und A 33 bieten die Höhenzüge des Teutoburger Waldes großartige Aussichten im Norden bis zum Wiehengebirge und im Süden in die Münsterländer Tiefebene. Wir erleben auf unseren Wegen Gottes Schöpfung und auch das Geistliche soll nicht zu kurz kommen. Die Freizeit richtet sich schwerpunktmäßig an Erwachsenen, die zwar das Jugendalter überschritten haben, doch ohne eigene Familie sind (Singles), steht aber auch anderen Interessierten, die eine Vorliebe fürs Wandern haben, offen. Veranstalter ist das Jugendpfarramt des Kirchenbezirks Niedersachsen-Süd der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK). Die Organisation liegt in den Händen von Tobias Apholz aus der Bethlehemsgemeinde Hannover und Urs Schmidt aus der Trinitatis-Gemeinde Bielefeld. Weitere Informationen, Flyeranforderung und Anmeldung über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Vom 25. bis 27. Februar kam der Pfarrkonvent des Kirchenbezirks Niedersachsen-Süd der SELK im Tagungszentrum der Lutherischen Kirchenmission (LKM) in Bergen-Bleckmar zusammen. Auf der Tagesordnung standen u.a. folgende Themen: Situation in den Gemeinden des Kirchenbezirks, Vorbereitung des Allgemeinen Pfarrkonvents, eine Weiterbildung zum Thema „sexualethische Grenzwahrung“ mit Hauptjugendreferent Karsten Schreiner (Homberg/Efze), Überlegungen zur Jugendarbeit im Kirchenbezirk, der Bericht des Propstes und Planungsarbeit. Die Teilnehmer feierten einen Konventsgottesdienst mit Beichte und Heiligem Abendmahl in der Kapelle des Missionshauses (Predigt: Prof. Dr. Christoph Barnbrock, Liturg: Superintendent Gottfried Heyn).